Snowboard Cross von Valmalenco

14.03.2012 - München/Deutschland - von Roland Schopper.
Fotos: Oliver Kraus.

Konstantin Schad als Zehnter bester Deutscher im ersten Snowboard Cross von Valmalenco / Speiser auf Platz fünf des Weltcup-Rankings - VALMALENCO, Italien (14. März) – Konstantin Schad (Fischbachau, 24 Jahre) hat im ersten von zwei Snowboard Cross-Rennen im italienischen Valmalenco als Zehnter für das beste deutsche Resultat gesorgt.
Allerdings wäre für den amtierenden Deutschen Meister auf dem 1.023 Meter langen Kurs deutlich mehr drin gewesen. Ein Fahrfehler im Halbfinale beendete alle größeren Träume. „Ich mache meine Fehler immer an der falschen Stelle“, sagte der kurz nach dem Rennen noch deutlich geknickte Neunte der gestrigen Qualifikation. „Ich habe einfach zu viel gewollt, bin einmal viel zu weit gesprungen und dann war es vorbei. Das ist schade, denn ich lag eigentlich ziemlich gut im Rennen“, so Schad. Vor allem, da der Bayer durch den Fauxpas im Weltcup-Ranking Boden im Kampf um einen Top-10-Platz verloren hat. „Es haben mich ein paar Leute überholt, die heute gute Ergebnisse eingefahren haben.“
Dazu zählen auch Alex Tuttle (USA) und Tony Ramoin (FRA), die heute hinter dem Norweger Stian Sivertzen Zweiter bzw. Dritter wurden. Bei nur mehr einem ausstehenden Rennen (Qualifikation am 15.3., Finale am 16.3. um 11 Uhr) hat Schad aber dennoch noch eine gute Ausgangsmöglichkeit, sein Saisonziel zu erreichen. Als 15ter des Rankings hat der 24-Jährige momentan 1.330 Punkte und damit 235 Punkte Rückstand auf Tony Ramoin (1.535) auf Platz zehn.

Speiser schiebt sich auf Platz 5 des Weltcup-Rankings
Deutlich besser liegt derzeit David Speiser (Oberstdorf, 31) im Snowboard Cross Weltcup-Ranking. Mit 1.865,80 Punkten hat der momentane Fünfte der Welt durchaus noch Chancen auf Platz zwei, den derzeit Nate Holland (USA, 2.248) hält. Dazu müsste der heute Elftplatzierte allerdings im finalen Rennen der Saison noch einmal eine Schippe drauflegen. Dass das gelingt, liegt durchaus im Rahmen des möglichen. „Mehr als heute ist schon drin. Dafür wäre es aber wichtig, eine gute Quali zu fahren, damit man bei der Auswahl der Startgates bessere Möglichkeiten hat“, so Speiser. Während Schad und Speiser heute auch ein Team-internes Duell im kleinen Finale ausfuhren, war der dritte Deutsche in den K.o.-Runden der Herren, Maximilian Stark (Unterhaching, 20), bereits im Achtelfinale als Vierter seines Heats ausgeschieden. Am Ende stand für den Deutschen Meister von 2011 Platz 27 zu Buche. Paul Berg (Konstanz, 20) hatte als 54. das Finale der besten 48 verpasst. Besser als für ihren Bruder lief es indes für Luca Berg (Konstanz, 18), die heute weiter Erfahrung auf Weltcup-Niveau sammeln konnte und am Ende 22te wurde. Der Sieg bei den Damen ging an Maelle Ricker (CAN), Zweite und Dritte wurden Alexandra Jekova (BUL) sowie Nelly Moenne Loccoz (FRA).

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