Flysurfer: Bist Du mehr alleine oder mit Freunden aufm Board unterwegs?
Eduard: Wir sind immer in der Gruppe unterwegs, weil es so mehr Spaß macht.
Volker: Mal so mal so, man kennt und trifft sich meist sowieso irgendwie, sodass man eher selten auf dem Wasser ist ohne jemanden zu kennen. Leute, die kiteskaten sieht man tatsächlich noch recht
selten, aber auch immer häufiger.
Flysurfer: Wenn Du Dir Deinen Traumspot – Park kreieren könntest, wie würde er aussehen?
Eduard: Es wäre ein großer Platz mit glattem Boden und vielen Curbs, Treppen und Rails.
Volker: Eine stehtiefe Lagune mit Kickern und Slidern neben einem Sideshore Wavespot mit sauber laufenden Wellen natürlich. Dazwischen eine entspannte Chill Out Bar. :-)
Flysurfer: An welchem Trick arbeitest Du gerade?
Eduard: Am Switch Heelflip und am Nollie Kickflip
Volker: Beim Skaten sind 180flips meine Standardmanöver, das würde ich gerne auch beim Kiteskaten umsetzen; auch wenn mich dass noch viele blaue Flecken kosten wird. Ja und Flat3 ist natürlich auch ein schönes Ding der noch auf dem Kiteskate kommen muss!
Flysurfer: Welches ist der schwierigste Trick, der Dir gelungen ist und wo (Rail, Rampe,…)?
Eduard: Ein Hardflip in der Flat und ein Heelflip eine 6er Treppe runter .
Volker: Hm, ein BS180 über einen Kicker, allerdings am Kabel. Ohne Obstacle war es ein Kickflip.
Flysurfer: Was ist anders zwischen skaten und wakeskaten, Unterschiede….
Eduard: Die Größe des Boards, die Bewegung beim rauspoppen und die Verletzungsgefahr ist geringer. Wakeskaten erinnert mich ans Snowskaten.
Volker: Der größte Unterschied ist sicher dass man beim Skaten statische Obstacles nutzt, während man beim Kiteskaten mit sich ständig verändernden Wellen zu tun hat. Zudem muss man noch etwas auf seinen Kite aufpassen, damit es immer „bergab“ geht. Leute, die Skateboard fahren und kiten können sollten sich aber recht schnell auf einem Kiteskate wohlfühlen.
Flysurfer: Was denkst Du wie wird sich dieser Sport noch weiter entwickeln
Eduard: Ich denke, dass in der Zukunft mehr Firmen Wakeskates bauen werden. Es wird mehr Events für Wakeskater geben. Der Sport wird andere Leute auf das Kiten aufmerksam machen.
Volker: Naja, in Anbetracht der motorischen Anforderungen wird Kiteskaten sicher eher eine Randerscheinung im Kitesport bleiben. Dennoch bin ich mir sicher dass sich der Sport noch deutlich
entwickeln wird.
Flysurfer: Was zeichnet Deinen Style aus?
Eduard: Schnelles Fahren, hohe Tricks und lange Powerslides.
Volker: Puh, das ist schwierig zu sagen, so lange Kiteskate ich auch noch nicht und vor allem sieht man zu wenige um die Styles schon vergleichen zu können. Aber grundsätzlich fühle ich mich eher in der Welle als im Flachwasser wohl. Macht schon Spaß sich strapless durch die Luft zu bewegen.
Flysurfer: Vielen lieben Dank Euch beiden!
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