18.Ischgl Ironbike

06.08.2012 - München/Deutschland - von Roland Schopper.
Fotos: Veranstalter - Ischgl.

TEILNEHMERREKORD UND PREMIERENSIEG: EISERNE AUSDAUER FÜHRTEN DEN SCHWEIZER URS HUBER ZUM SIEG DES 18. ISCHGL IRONBIKE

Knapp 1.000 Teilnehmer gingen beim 18. Ischgl Ironbike an den Start, aber es war das Wochenende des Urs Huber: Schon am Freitagabend konnte der Schweizer den Ischgl-Palio – ein packendes Sprint-Rennen durch das Dorf – für sich entscheiden. Beim 18. Ischgl Ironbike war er dann eine Klasse für sich. Nach 36 km konnte er sich schon mehrere Minuten von seinen Verfolgern absetzen und kam schlussendlich mit über 5 Minuten Vorsprung auf seinen Landsmann Lukas Buchli als Erster ins Ziel. Dritter wurde der Däne Sören Nissen. Auch bei den Damen konnte eine Schweizerin den Sieg für sich entscheiden: Sarah Koba kam mit einem respektablen Vorsprung von 19:33 Minuten vor Jane Nüssli (Großbritannien) und der Österreicherin Petra Marchart-Robeischl ins Ziel.
Unter blauem Himmel und bei angenehm warmen Temperaturen erfolgte um 08.30 Uhr der Start der knapp 1.000 Teilnehmer zum höchstdotierten Mountainbike-Rennen Europas. Nach mehreren Top-Platzierungen in den vergangenen Jahren konnte sich Urs Huber aus der Schweiz mit eiserner Ausdauer und großartiger kämpferischer Leistung von seinen Verfolgern absetzen und holte sich somit den Sieg des härtesten Mountainbike-Marathons Europas. Lukas Buchli, den im vergangenen Jahr ein Reifenschaden auf der letzten Abfahrt den Sieg gekostet hatte, wurde Zweiter. Den dritten Platz erkämpfte sich Sören Nissen aus Dänemark. Bei den Damen siegte Sarah Koba und sorgte somit für einen Doppelerfolg für die Schweiz. Top-Favoritin Jane Nüssli aus Großbritannien musste sich der großartigen Leistung von Sarah Koba geschlagen geben und kam knapp 20 Minuten später ins Ziel. Dritte wurde Petra Marchart-Robeischl aus Österreich.

Getrennte Wertungen für Profi- und Hobbysportler
Das Streckenkonzept lockt jedes Jahr Profisportler genauso wie Hobby-Biker an, denn alle Teilnehmer können jedes Jahr zwischen drei unterschiedlichen Streckenlängen wählen – sogar noch während des Rennens. Wettkampfatmosphäre schnuppern ließ sich schon bei der kleinen Runde mit 27 Kilometern und 750 Höhenmetern. Etwas mehr Durchhaltevermögen war auf der mittleren Strecke über 28 Kilometer und 2.000 Höhenmeter gefordert. Stahlharte Muskeln und eiserne Ausdauer verlangte jedoch Europas härteste Wettkampfstrecke über 79 Kilometer und 4.000 Höhenmeter ab. Das Besondere: Amateure erhielten eine gesonderte Wertung. So konnten sich die ambitionierten Hobby-Fahrer ebenfalls auf ein sattes Preisgeld freuen.

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