Skitest Modelle 2012/13 - Backcountry Freestyle & Big Mountain

Bent Chetler (Atomic)

Atomic Freeski-Pro Chris Benchetler hat sein bereits gutes Pro Modell in der 3. Generation um ein weiteres Feature erweitert: den Sprocket Power Boostern. Diese leichten Carbon-Einlagen vor und hinter der Bindung sollen Sprünge mit noch mehr Pop erleichtern und zudem den Ski in schwierigen Runs extrem wendig machen. Wie shcon in den Jahren davor sorgen extrafetten 123 Millimetern Mittelbreite und zwei enormen Powder Rockern in Tip und Tail für sensationell leichtes Surf-Feeling im Tiefschnee. Das abgefahrene Design stammt natürlich auch in diesem Jahr wieder von Chris persönlich.
 

Sideseth (K2)

Mit dem Sideseth wechseln das Pro Modell von Seth Morrison aus dem Backcountry Freestyle Bereich in den Big Mountain Bereich, wo er kompromisslos auf dieses Einsatzgebiet optimiert wurde. Ein ultrasteifer Ski, mit einem noch steiferen Tail, der dafür sorgt, dass es genau in die gewünschte Richtung geht, egal wie widrig der Untergrund ist. Der Sideseth hat nur vorn einen moderaten Rocker und ein flaches Tail, um die Performance auf hartem Untergrund zu verbessern. Der Ski in Seitenwangenkonstruktion hat einen Radius von 26m und einen Sidecut von 147-118-135. Wir haben den Ski in 181cm getestet, zusätzlich sind noch die Längen 174cm und 188cm verfügbar.
 

Pettitor (K2)

Mit dem Pettitor zollt K2 dem erfolgreichen und treuen Teamfahrer Sean Pettit nun die Ehre eines eigenen Teamskis. Wie bei K2 gewohnt sehr eng in die Entwicklung mit einbezogen hat der Pro hier alles verwirklichen können, was er sich von einem Backcountry Slopestyle Ski erwartet. Der Pettitor kommt in half Rocker, half Chamber Bauweise, was bedeutet dass der Ski auf den mittleren 50% Auflagefläche über Vorspannung verfügt, während er hinten und vorn aufgebogen ist. Der Sidecut ist mit 140-119-130 schon sehr nahe an einem echten Twintipp, da Sean Pettit auch im Powder viel Wert auf gutes Switsch Handling legt. Mit einem Radius von 22m bei 179cm Länge soll der Ski trotz der Breite wendig bleiben. Getestet haben wir den Ski in der Länge 179cm, alternativ ist er auch in 169cm und 189cm zu haben.
 

Blend (Line)

In der Klasse der Allround Twintips merkt man sofort, dass der Line zu den etwas steiferen Ski gehört, und sich eher an fortgeschrittene, aggressivere Fahrer richtet. Die Maße 132-100-122mm bei 178cm sollen bei genügend Auftrieb für gute Allround Eigenschaften sorgen.
 

Influence 115 (Line)

Mit dem Influence 115 schickt Line seinen breitesten Freeride Ski ins Rennen. Der Sidecut von 145-115-131 soll dem Ski auch nach ergiebigem Schneefall genügend Auftrieb für entspannte Powderruns geben. Mit 186cm ist unser Testski die mittlere Länge zwischen den weiteren Größen 179cm und 192cm. Der Ski ist Line typisch in Sidewall Konstruktion aufgebaut und soll durch eine Metallverstärkung über dem Holzkern gewohnt viel Steifigkeit bieten. 22m Radius und Early Rise an Tip und Tail sollen den Influence 115 für ein breites Einsatzgebiet wappnen.
 

Opus (Line)

Mit dem Mr. Pollard´s Opus zollt Line seinem Teamfahrer Erik Pollard Tribut, der in enger Zusammenarbeit nach fast 10 Jahren Entwicklungszeit seinen eigenen Signature Ski bekommen hat. Darf man Line glauben, hat Erik Unmengen an Prototypen getestet und wieder verworfen, bevor es endlich zu dieser endgültigen Version kam. Das Ergebnis ist ein Ski mit etwas weniger Early Rise und Early Taper, was den Ski noch Vielseitiger machen soll, ohne dabei Einbußen im Powder zu machen. Mit einem Sidecut von 144-118-141mm und einem Radius von 17,2m bei 185cm Länge soll dieser Backcountry Slopestyle Ski nicht nur im tiefen Powder gut gleiten, sondern auch unter allen anderen Bedingungen funktionieren. Zusätzlich gibt es den Opus in 178cm und 192cm.
 

Fly Swatter (Movement)

Der Fly Swatter ist die Backcountry Freestyle Waffe von Movement. Enormer Rocker an Tip und Tail sollen zusammen mit den Dimensionen 150-125-145mm für enspanntes Fahren und genügend Auftrieb auch bei viel Powder sorgen. Der Ski ist in Sidewall Bauweise konzipiert und hat unter der Bindung etwas Vorspannung, um ihn auf der Piste kontrollierbarer zu machen. Mit 17m Radius ist er der wendigste Ski im Test. Neben der im Test gefahrenen Länge von 185cm gibt es den Fly Swatter noch in 175cm.
 

Super Turbo (Movement)

Der Super Turbo ist Movements Big Mountain Waffe und bis zu einer Länge von 2,02m erhältlich. Dies allein ist schon ein Statement. Alternativ gibt es den Ski noch in den Längen 182cm und 192cm, letzteres hatten wir zum testen. Der Ski hat einen soliden Holzkern mit Seitenwangenkonstruktion und eine ABS Ummantelung, was ihn robuster machen soll. Bei einem Sidecut von 144-115-129mm hat der Super Turbo einen Radius von 22m in der mittleren Länge. Ein sehr starker Tip Rocker soll für guten Auftrieb sorgen, während das flache Tail Stabilität bringt. Die aggressive lila Farbe hat eine raue Oberfläche und macht den Ski schon von weitem erkennbar.
 

Trust (Movement)

Der Movement Trust bietet den bewährten Shape eines Big Mountain Freeride Ski, der in allen Situationen beherrschbar bleiben soll. Mit seinem Holzkern und der Seitenwangenkonstruktion ist der Ski ausreichend steif und dämpft dennoch gut. Der Trust hat einen Early Rise Tip Rocker und neben normaler Vorspannung unter der Bindung ein flaches Tail. Mit einem Radius von 21m bei einer Länge von 186cm hat unser Testski einen Sidecut von 140-108-129mm. Zusätzlich bietet Movement den Ski noch in den Längen 178cm und 194cm.
 

Kuro (Völkl)

Der Kuro von Völkl lässt schon im Stand erahnen, dass es für dieses Gerät nicht zu viel Schnee geben kann. Mit wahnsinnigen 164mm an der Nose ist der Kuro der dickste Ski in unserem Test. Auch hier kommt das von Völkl eigens entwickelte und bewährte Rockershape zum Einsatz, der sich auf die ganze Länge des Skis verteilt. Wenn man die Ski zum Tragen zusammen machen möchte, sieht man, dass diese wirklich nur in der Mitte auf ca. einem Zentimeter aneinanderliegen. Das Design des neuen Kuro wirkt edel und klassisch. Die Verarbeitung macht einen sehr hochwertigen Eindruck und durch die zwei Titanalstreifen auf dem Deck seitlich ist er auch nicht mehr so anfällig für Cuts der Kanten wie das Vorjahresmodell. Unser Testmodell wurde mit der Marker Duke Tourenbindung geliefert, was auf jeden Fall Sinn macht, da wie wir alle Wissen, die schönsten Hänge meist nicht unmittelbar im Skigebiet liegen. Wer den Kuro ernsthaft bergauf bewegen will, sollte sich allerdings im Klaren sein, dass einer dieser Ski ungefähr so viel wiegt, wie ein Paar gewöhnliche Freeride Ski zusammen. Der schnelle, schnörkellos schwarze Belag sorgt zwar nicht für stylische Fotos, aber für die nötige Geschwindigkeit beim Run.
 

Shiro (Völkl)

Völkls Shiro geht nun die zweite Saison an den Start und bringt das neue Modell leicht überarbeitet mit einem neuen Design in den neuen Winter. Der Ski in Tough Box Construction hat einen Holzkern und einen eher härteren Flex und ist enorm torsionssteif. Getestet haben wir den Shiro in 183cm, wo er einen Sidecut von 151-119-135mm aufweist. Zudem gibt es den Shiro noch in den Längen 173cm, 193cm und 203cm.
 

Bridge (Völkl)

Der Bridge ist inzwischen seit drei Jahren auf dem Markt und hat die Latte für All-Mountain Twintips deutlich nach oben gesetzt. In der 2012/13er Generation wurde der Ski noch etwas einfacher zu fahren ohne jedoch an Performance Einbusen hinnehmen zu müssen. Laut Völkl ist der Bridge die Brücke zwischen Freeride und Freestyle und egal ob im tiefsten Backcountry oder mal eben auf einen Run im Park, der Ski soll unter nahezu allen Bedingungen eine großartige Figur machen. Ausgestattet mit Multi Layer Woodcore, Tough Box Construction und sanftem Full Rocker Shape soll der Bridge ein beeindruckend wendiger und einfach zu fahrender Freerider sein, auf den man sich aber auch bei höherem Tempo und langen Turns immer zu 100% verlassen kann.
 
Produktkatalog: All-Mountain Ski

Coax (Atomic)

Der Atomic Coax wird auf voller Länge von einem Holzkern gestützt und hat einen leichten Tip-Rocker, was Atomic als Adaptive Rocker bezeichnet. Dies soll für ein leichteres Aufschwimmen im Powder sorgen, wobei die Allroundtauglichkeit kaum eingeschränkt werden soll. Zu kaufen gibt es den Coax in 174cm, 183cm und 192cm. Mit der Größe ändert sich auch der Sidecut; bei unserem Testmodell in 183cm hat er die Ausmaße 137-105-128 und beschreibt einen Radius von 22m.
 

The One IQ-Max (Blizzard)

Der markante Blizzard ist in Längen zwischen 156cm und 184cm zu haben. Unser Testmodell war 177cm lang und hatte einen Sidecut von 132-98-122. Mit einem Radius von nur 17,5m ordnet sich der Blizzard bei den wendigeren Skien ein. Sandwich Bauweise und Rocker hinten wie vorn sollen den The One IQ-Max seinem Namen gerecht werden lassen.
 

Watea 98 (Fischer)

Der Fischer Watea kommt in den Längen 166cm, 176cm und 186cm. Wir fuhren unseren Testski in der Länge 186cm und einem Sidecut von 130-98-122, was auf der Länge einem Radius von 21m entspricht. Einzigartig bei Fischer ist die Powder Hull Konstruktion an der Schaufel, die wie ein Schiffsbug aussieht. Dies soll für besseren Auftrieb und Spurtreue im Powder sorgen. Ein Holzkern und Sandwich Bauweise sorgt für die nötige Stabilität.
 

Kung Fujas (K2)

Den Kung Fujas Signature Ski gibt es in den Längen 169cm, 179cm und 189cm. Beim 179cm Modell hat er einen Radius von 19m, was durchaus Pistentauglichkeit verspricht. Der Ski ist in Seitenwangen Konstruktion aufgebaut und besitzt einen Espenkern.
 

Blend (Line)

Den Line Blend hatten wir in den Längen 178cm und 183cm in unserem Ski Bag, was es zuließ zwei verschiedene Längen direkt miteinander zu vergleichen. In der Länge 178cm beschreibt der Line einen Radius von 19,8m und hat die Maße 132-100-122. Der in Seitenwangen-Konstruktion gebaute Ski besitzt einen Early Rise von jeweils 4mm auf 20cm. Dies mag auf den ersten Blick nicht viel sein, ist beim fahren aber deutlich spürbar. Ein Ahornkern gibt dem Line die nötige Stabilität.
 

Soulrider (Nordica)

Der Nordica Soulrider ist mit einem Radius von 17m bei einer Länge von 177cm der wohl wendigste Ski in unserem Test. Eine Nummer größer gibt es ihn noch in der Länge 185cm. Der Sidecut bleibt mit 134-97-124 in beiden Längen gleich. Ausgestattet mit leichtem Early Rise und Cap Bauweise soll der Nordica für alle Eventualitäten gewappnet sein.
 

S3 (Rossignol)

Der Rossignol S3 ist ein Ski in Minicap Sandwich Bauweise und besitzt einen Rocker über die Hälfte der Fläche. Zu haben ist er in den Längen 159cm, 168cm, 177cm und 186. Unter der Bindung misst der S3 98mm, am Tip 128mm und 118mm am Tail. Mit 23m Radius bewegt sich der Rossignol im Mittelfeld von All-Mountain Ski.
 

Shogun (Salomon)

Der Salomon Shogun zeigt seine Vielseitigkeit schon bei der Auswahl der Größen und Sidecuts. Von 164cm bis 191cm verändert sich nicht nur die Länge, sondern auch Sidecut und Radius. Wir hatten den Shogun in 182cm im Test; bei dieser Länge hat er einen Sidecut von 130-103-120 und 25,6m Radius. Kennzeichen ist der Vollholz Bambus Kern, den man auch durch das Topsheet sofort erkennen kann.
 
Produktkatalog: Backcountry Freestyle Ski

CRJ (4FRNT)

Der CRJ ist 4FRNT's Freestylewaffe für den Powder und zugleich CR Johnsons Signature Model. CR bezeichnet ihn schlicht als seinen verspielten All-Mountain Ski. Mit normalem Sidecut und Camber unter der Bindung pflügt sich der CRJ durch kompakten Schnee. Dank Reverse-Sidecut sowie dem Rocker Richtung Tip und Tail schmeckt dem Ski natürlich fettester Powder und macht ihn zum idealen Partner jedes Obstacle zu nutzen. Einzig beim Löwenkopf Design scheiden sich die Geister.
 

Bent Chetler (Atomic)

Der Bent Chetler ist das Signature Modell von Atomic Pro Chris Benchetler. Rocker-Shape vorne und hinten, dazwischen ein cammer, der für einmaliges Kurvenverhalten sorgt. Sogar das Design hat Chris selbst entworfen.
 

6th Sence Huge (Dynastar)

Ein ausgeglichener Flex, eine geringe Biegung und sein dünnes Profil machen den 6th Sence zum treuen Begleiter im tiefen Powder. Durch die traditionelle Konstruktion mit vertikalen Seitenwangen und einem Holzkern zeigt der Ski seine Stärken bei Highspeed Runs.
 

HellBent (K2)

Der oft kopierte Hellbent schwebt durch seine Twin to Tip Rocker Konstruktion quasi auf dem Powder und ermöglicht auch bei fetten Airs butterweiche Landungen, egal ob Regular oder Switch. Auch vom Design geht der Ski in die Extreme, weshalb er entweder geliebt oder gehasst wird.
 

S7 BC (Rossignol)

Die neueste Generation der Rossignol Backcountry-Ski. Dank ausgeprägtem Rocker ist der Ski wie gemacht für fetten Powder und dank invertierter Vorspannung flutschen auch Butters und Slashes. Das Design stammt von dem Künstler Will Barras.
 

Czar (Salomon)

Der Czar ist das Gerät für spielerisches Fahren im Powder. Perfekt für Tricks und rasante Backcountry-Fahrten. Gewöhungsbedürftig ist jedoch die spezielle Rocker-Techologie mit Aufbiegung bis unter die Bindung und einem Flat-Tail.
 

Chop Stick (Völkl)

Der Chopstick ist das perfekte Spielgerät für progressive Fahrer in allen Off-Piste Bereichen. Allerdings bietet er wenig Chance für Einsteiger ihn zu beherrschen.
 

Kuro (Völkl)

164mm an der Schaufel, 132mm in der Mitte und 139mm am Heck – der KURO öffnet neue Dimensionen. Zu steil, zu schwierig? Diese Begriffe gibt es im Wortschatz eines Kuro-Fahrers nicht. Rocker Shape und Flex wurden sehr feinfühlig auf die verschiedenen Bereiche des Skis abgestimmt. Das macht auch vollständig kontrollierte High-Speed-Turns im Powder möglich.
 
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