16. September 2019

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2017

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR: LORRAINE HUBER IST WELTMEISTERIN!

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR Verbier
© J.BERNARD/freerideworldtour.com

Die weltbesten Freerider zeigen beim Finale der zehnten FWT-Saison in Verbier atemberaubende Leistungen
SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2017 GEWINNER

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR Verbier
© J.BERNARD/freerideworldtour.com

3 . April 2017 – Verbier, Schweiz – Beim Xtreme Verbier 2017 wurden heute die neuen Freeride-Weltmeister im Skifahren und Snowboarden gekrönt. Nach einer Warteperiode wegen unsicherer Wetterbedingungen konnten die 28 qualifizierten Fahrerinnen und Fahrer endlich zum großen Finale der Swatch Freeride World Tour 2017 (FWT) am Bec des Rosses (3223 m) antreten. Aufgrund der Schneeverhältnisse starteten sie allerdings nicht vom Gipfel des berühmten Nordhangs. Lorraine Huber (AUT) sicherte sich bei den Skifahrerinnen den Gesamttitel; der Sieg in Verbier ging an Eva Walkner (AUT). Die weiteren Titelträger heißen Léo Slemett (FRA), Marion Haerty (FRA) und Sammy Luebke (USA).

SNOWBOARD DAMEN

Bei den Snowboarderinnen gewann in Verbier Anne-Flore Marxer (SUI) vor Marion Haerty (FRA) und Audrey Hebert (USA). Der Titel ging damit erstmals an Marion Haerty.


SKI DAMEN

Lorraine Huber aus Lech am Arlberg (AUT) holte in Verbier Platz drei und damit erstmals den FWT-Titel. Huber bewies Nervenstärke und ließ sich von ihrer Favoritenrolle nicht beeindrucken. Sie fuhr sehr schnell, flüssig und kontrolliert. Außerdem setzte sie zwei Sprünge sicher in den Steilhang. „Ich kann es noch nicht ganz fassen, ich war so auf den Lauf fokussiert!“, sagte Huber im Ziel. „Mir ist es gelungen, den Titel und das Rennen trotz des Medienrummels komplett auszublenden. Ich war sehr ruhig und habe mich wirklich auf die Sache konzentriert. Mich begeistert die eigentliche Abfahrt immer noch, sie war unglaublich!“
„Mir wäre es wichtiger, zum ersten Mal den Xtreme zu gewinnen als zum dritten Mal den Titel zu holen“, hatte die zweifache FWT-Siegerin Eva Walkner (AUT) vor der Saison gesagt. Mit einer kontrollierten Fahrt und dem weitesten gestandenen Sprung des Tages gelang der Kuchlerin nun genau dies. Mit 80 Punkten gewann sie den Swatch Xtreme Verbier zwei Punkte vor Kylie Sivell (CAN). „Ich bin megahappy, weil ich jetzt alles erreicht habe, was ich erreichen wollte. Verbier hatte mir auf der Liste noch gefehlt. Das ist ein sehr versöhnlicher Saisonabschluss für mich“, sagte Walkner, die in der Gesamtwertung abschließend Rang zwei belegte.

 

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR Verbier
SWATCH FREERIDE WORLD TOUR 2017 GEWINNER

SNOWBOARD HERREN

Sammy Luebke (USA) stand schon vor dem Swatch Xtreme Verbier als Gesamtsieger der FWT fest. Dennoch ging der Titelverteidiger am Bec auf’s Ganze und zeigte zwei gewaltige Airs im Dogleg-Couloir. Platz zwei ging an Rookie Davey Baird (USA) vor Jonathan Penfield (USA). Thomas Feurstein (AUT), der zum ersten Mal am Bec des Rosses startete, legte gleich zu Beginn mit einem Sprung los und setzte bei seiner flüssigen Fahrt noch drei weitere Sprünge in den Steilhang. Damit wurde er in Verbier Vierter und sicherte sich auch in der Gesamtwertung Platz vier.

 

SWATCH FREERIDE WORLD TOUR Verbier
SWATCH XTREME VERBIER 2017 GEWINNER

SKI HERREN

Bei den Skifahrern lagen Loïc Collomb-Patton (FRA), Léo Slemett (FRA) und Kristofer Turdell (SWE) vor dem Swatch Xtreme Verbier punktgleich an der Spitze der FWT. Den besten Auftritt aus diesem Trio hatte heute Léo Slemett (FRA), der einen 360 und mehrere hohe Sprünge zeigte. Sein zweiter Platz bedeutete für ihn damit auch den Weltmeistertitel. Der Sieg in Verbier ging allerdings an Reine Barkered (SWE), der einen herausragenden Lauf mit einigen der größten Sprünge des Tages in den Hang hämmerte. Dritter wurde Ryan Faye (USA). Fabio Studer aus Koblach (AUT) legte mit zwei weiten Sprüngen los und suchte sich während seiner Abfahrt am Bec noch vier weitere Absprünge. Diese flüssige Fahrt brachte ihm den achten Platz ein, in der FWT-Endabrechnung 2017 wurde er Zehnter.

Auf www.freerideworldtour.com lässt sich der Live-Webcast im Replay anschauen. Mithilfe des Rider-Tagging-Systems kann man hier die einzelnen Teilnehmer direkt ansteuern.

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