Neue „flexible“ Ski-Dimension zwischen Tirol und Vorarlberg

Ski Arlberg

Mit 305 Kilometer Abfahrten, 200 Kilometer Varianten sowie 88 Liften und Bahnen ist Ski Arlberg das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs – und das fünftgrößte der Welt. Die Flexenbahn ist der Schlüssel für das neue Arlberger Ski-Erlebnis zwischen Tirol und Vorarlberg.

Ski Arlberg
Stantonpark Dominic Hasibeder © Felix Pirker (Ski Arlberg)

Obwohl er mit Pioniergeist und visionärem Denken gesegnet war, konnte sich Skilegende Hannes Schneider wohl kaum ausmalen, dass sein Arlberg einmal zu den bekanntesten und größten Skigebieten der Welt zählen würde. Aber der Arlberg hat immer wieder Pioniere hervorgebracht, die mit ihrer visionären Kraft der Skigeschichte Antrieb verliehen. Der jüngste Geniestreich ist die im Winter 2016/17 eröffnete Flexenbahn. 80 Jahre nach dem ersten Schlepplift Österreichs in Zürs und 70 Jahre nach der ersten Bergbahn am Arlberg in St. Anton schließt die Flexenbahn den Kreis zwischen der Tiroler und der Vorarlberger Seite des Arlbergs. Die etwa 45 Millionen Euro teure Investition schuf mit einem Schlag das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs und das fünftgrößte der Welt. Und alle Orte in Ski Arlberg sind erstmals auf Skiern schnell, einfach und bequem erreichbar: St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech sowie Schröcken und Warth. Ein Hightech-Liftpark von 88 Bahnen und Liften legt Skiurlaubern 305 Kilometer Abfahrten „ganz ohne Skier abschnallen“ zu Füßen. Eine der längsten Skirunden Österreichs auf Spuren der Pioniere quer durch das gesamte Arlberger Skigebiet wird möglich: Der Run of Fame mit 85 Abfahrtskilometern und über 18.000 Höhenmetern vom Rendl in St. Anton im Süden über die neue Flexenbahn und Lech Zürs bis nach Warth im Norden.

Ski Arlberg – Saisonzeiten
01.12.17: Saisonstart und Opening-Wochenende, 02.12.17: Konzert Revolverheld und Gregory Meyle
22.04.18: Saisonschluss

Technische Daten
88 Seilbahnen und Lifte – 305 Kilometer Skiabfahrten – 200 Kilometer Tiefschneeabfahrten – 144.577 Personen Beförderungskapazität pro Stunde – 70 Prozent beschneite Pisten  – 950 Schnee-Erzeuger

St. Anton – St. Christoph – Stuben – Klösterle/Sonnenkopf – Lech – Oberlech – Zürs – Warth – Schröcken

Die Faszination der Pionierzeit am „Run of Fame“

Durch die im Vorjahr neu eröffnete Flexenbahn können Skifahrer erstmals 305 Kilometer Abfahrten am Arlberg durchgehend erfahren. Der neue „Run of Fame“ ist eine ganztägige Skirunde auf Spuren der großen Pioniere, Film- und Skistars.

Ski Arlberg
Selfie Snowboarder in Action © Ski Arlberg

Während andernorts noch der Telemark hoch im Kurs war, unterrichtete der Arlberger Skipionier Hannes Schneider längst in der von ihm entwickelten „Arlberg-Technik“, dem heutigen Stemmbogen. Parallel dazu katapultierte sich der Arlberg von der „Wiege des alpinen Skilaufs“ zu einem der weltbesten Skigebiete, das anderen immer „ein paar Meter und Sekunden“ voraus ist. Wie eh und je steht der Arlberg für den puren Genuss am Skifahren, für perfekt präparierte und herausfordernde Pisten, legendäre Tiefschneereviere, ein unvergessliches Bergpanorama und eine ebensolche Gastfreundschaft. Damit ist der Arlberg – von Legenden wie Egon Zimmermann und Karl Schranz bis herauf zu Patrick Ortlieb oder Mario Matt – eine Heimat von Skipionieren und Weltcupstars geblieben und eine Winterurlaubs-Destination des internationalen Jetset geworden. Durch die neue Flexenbahn zwischen Zürs und Stuben/Rauz ist eine nun eine „historische Spurensuche auf Skiern“ möglich: der Run of Fame führt über 85 Abfahrtskilometer und 18.000 Höhenmeter von St. Anton/Rendl über Zürs und Lech bis nach Warth. Um auf dieser spektakuläre Skirunde die ganze die Dimension des nun vollständig verbundenen Arlberger Skigebietes zu „erfahren“, sollte man einen ganzen Skitag einplanen, ganz in der Früh starten und auch keine langen Zwischenpausen einlegen. Der Einstieg ist überall möglich, am besten orientiert man sich an den Infopoints oder an den „Run of Fame-Stars“, die zu Ehren der Arlberger Skipioniere sowie Sport- und Filmstars an verschiedenen Stellen der Skirunde aufblitzen. www.skiarlberg.at

Run of Fame – Nordroute
Riffelscharte – Riffel 1 – Wasserloch – Rendl Talabfahrt – Galzigbahn – Seichböden – Tanzböden – Schwarze Wand – Arlenmähder – Schildlergrat – Valfaghrjoch – Valfagehr – Flexenbahn – Trittkopfbahn – Trittkopf – Familienabfahrt – Seekopf – Madloch – Modloch-Zug – Zugerberg – Kriegeralpe-Petersboden- Oberlech-Lech – Grubenalpe-ÜL Oberlech – Auenfeldjet – Sunnamahd – Sonnen-JET – Hochalpe – Karhorn – Abfahrt Warth – Luchere

85 Pistenkilometer, 18.000 Höhenmeter

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