16. Dezember 2018

Lech Zürs – Mit hoher Sicherheit mehr Freude im Tiefschnee

Snow & Safety Conference in Zürs/Lech

Mit hoher Sicherheit mehr Freude im Tiefschnee dank top Veranstaltungen wie der SSC in Lech Zürs

Als Freeride-Eldorado von Weltruf setzt sich Lech Zürs am Arlberg seit jeher für verstärktes Risikobewusstsein und maximale Sicherheit beim sportlichen Vergnügen im Tiefschnee ein. So geben bei der „Snow & Safety Conference“ (30.11. – 01.12.) wieder ausgewiesene Experten, darunter namhafte Freeride-Pros ihr geballtes Know-how in Theorie und Praxis an Interessierte weiter. Auch die beliebten „Women’s Progression Days by Lorraine Huber“ (31.01 – 03.02.2019; ein weiteres Mal Mitte März) sowie das „Freeride Safety Camp“ am 23.01. (Theorie, in Feldkirch) und 26.01. (Praxis, in Lech Zürs) leisten einen konkreten und nachhaltigen Beitrag zum Thema „Sicherheit im Schnee“. Das so abwechslungsreiche wie hochkarätige Angebot ist eine fabelhafte Gelegenheit, das eigene Sicherheitsverhalten zu optimieren. Gemäß dem Motto: Minimiertes Risiko im Tiefschnee verspricht größere Freude!

Snow & Safety Conference in Zürs/Lech
Neigungswinkel einfach messenn © Roland Schopper

Als größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs fasziniert Ski Arlberg nicht nur mit seinen 305 spektakulären Skiabfahrtskilometern, sondern begeistert auch mit einem Backcountry, das seinesgleichen sucht. Rund 200 Kilometer an hochalpinen Tiefschneeabfahrten in einem überaus abwechslungsreichen Gelände, verbunden mit einem optimal geplanten Liftsystem, eröffnen schier endlose Möglichkeiten, seine Spuren in den Schnee zu ziehen. Zweifelsfrei zählt der Arlberg mit seinen überdurchschnittlichen Schneemengen zu den besten und somit auch beliebtesten Freeride-Gebieten der Alpen, wobei er gleichmaßen für Skitouren ausgezeichnete Bedingungen bereithält. So finden sich z. B. im Frühjahr auf der Sonnenseite herrliche Firnhänge, während steile Nordhänge noch mit reichlich Tiefschnee locken. Kein Wunder, dass solch ein Eldorado für Skifahrer und Snowboarder längst auch etliche Freeride-Talente am Arlberg hervorgebracht hat. Darunter Lorraine Huber, Weltmeisterin der Freeride World Tour 2017, die nicht nur ein sportliches Vorbild ist. Seit Jahren setzt sich die ambitionierte Skiathletin als Testimonial von Lech Zürs ebenso beispielgebend für ein risiko- und verantwortungsbewusstes, sprich sicheres Verhalten im freien Gelände ein.

Die Women’s Progression Days by Lorraine Huber wie auch die weiteren exzellente Veranstaltungen unterstreichen die Ambition von Lech Zürs, dem Thema „Sicherheit im Schnee“ größtes Augenmerk zu schenken und damit weitestmöglich für ungetrübte Freude am Tiefschneefahren zu sorgen.

Snow & Safety Conference in Zürs/Lech
Vorträge © Roland Schopper

Snow & Safety Conference vom 30.11 bis 01.12.2018 – mit Sicherheit eine gute Idee
Bereits zum 7. Mal lädt die „Snow and Safety Conference“ (SSC) – heuer vom 30.11. bis 01.12.2018 – nach Zürs und bieten Interessierten aus nah und fern ein ebenso erstklassiges wie umfassendes Programm zum Thema Risikomanagement im Schnee. Zum Start der Saison eröffnet sie die Chance, sich optimal auf die Tiefschneefreuden vorzubereiten, und weiß auf hervorragende Weise, fundierte Theorie mit konkreter Praxis zu verbinden. Austragungsort ist der Robinson Club Alpenrose Zürs, in dem – neben dem täglichen Aktivprogramm – ausgewählte Sportartikelhersteller neuestes Freeride-Equipment präsentieren und zum Testen vor Ort kostenlos zur Verfügung stellen. Kostenfrei sind auch die Vorträge mit anschließender Diskussion, jeweils von 17:00 – 19:00 Uhr, im Veranstaltungssaal. Zu den Referenten zählen Christoph Mitterer, der derzeit das Interreg-Projekt ALBINA beim Tiroler Lawinenwarndienst koordiniert, und als weiterer Experte Bergführer und Geograf Stephan Harvey mit seinem Vortrag „Entscheiden im Einzelhang – Antworten auf die wichtigen Fragen richtig kombinieren“. Auch Lukas Ruetz, bekannt durch Skitouren abseits des Mainstreams und geschätzt als Bindeglied zwischen Schneeforschung und der Praxis im Gelände, wird mit seinem Vortrag über praktische Nivologie wertvolle Erkenntnisse und Tipps liefern. Ebenso Freeride-Profi und Wingsuit-Fliegerin Géraldine Fasnacht aus der Schweiz, die zu „Risk Management during Adventure“ referiert.

Snow-and-Safety-Conference-Zürs
Lech Zuers am Arlberg Snow & Safety Conference © Lech Zuers Tourismus GmbH

Wertvolle Praxis und einmalige Gelegenheiten – wie Coaching von top Freeride-Profis
Kostenlos ist auch ein Gutteil der Workshops und Gelände-Coachings, wird bei der SSC doch großes Gewicht auf die Praxis gelegt. Beim Workshop „Schneedeckenstabilitätstest“ lässt sich im Freeride-Gelände lernen, wie dieser zwecks Lawinenprognose selbst durchzuführen ist. Das „Safety Training“ vermittelt wiederum Grundkenntnisse und -fähigkeiten bei der Suche nach Lawinenverschütteten mit LVS-Gerät sowie Sonde. Auch das „Lawinen-Notfallszenario mit Mehrfachverschüttung“ bietet als realitätsnahe Simulation die Möglichkeit, sein Können bei der Anwendung der Notfallausrüstung zu testen. Zum Gratis-Angebot zählt des Weiteren das „Freeride & Safety Coaching für Jugendliche“ (14 – 18 Jahre), bei dem gezeigt wird, wie man ideale Lines am Berg auswählt, das Gelände spielerisch ausnützt und dabei das Risiko minimiert. Das Training mit Größen der Freeride-Szene – zugleich versierte Locals wie Lorraine Huber, die zweifache Freeride-Weltmeisterin Nadine Waldner und Worldtour-Freerider Stefan Häusl – findet auch bei den Erwachsenen als Angebot mit Kostenbeitrag großen Anklang. Ebenso einmalig ist die Gelegenheit, einen Tauflug am eigenen Leib mitzuerleben, die sich beim „Helicopter Rescue am Arlberg“ bietet. Die Crew der Arlberg Air Ambulance (Gallus 3) präsentiert dabei aus Sicht von Notarzt, Flugretter und Pilot, wie ein professioneller Einsatz abläuft.

Weitere Informationen unter:  https://www.lech-zuers.at/snow-and-safety-conference

Lech Zürs am Arlberg
Herausforderungen abseits der Piste in Lech Zürs am Arlberg

„Freeride Safety Camp“ am 23.01. und 26.01.2019 – richtiges Bewegen im Backcountry
Eine weitere Möglichkeit, sich wertvolle Tipps und Erfahrung in puncto risikominimiertes Skiing und Boarding im Backcountry zu holen, bietet das ebenfalls schon etablierte „Freeride Safety Camp“. Dessen praktischer Teil wird diesmal am 26.01.2019 wieder in Zürs abgehalten. Ihm voraus geht am 23.01. der theoretische Teil in Feldkirch. Die behandelten Aspekte in Theorie und Praxis reichen von der Interpretation des Lawinenlageberichts und dem Üben mit der Notfallausrüstung über optimale Orientierung im Gelände bis hin zum Risikomanagement und gruppendynamischen Prozessen. Auch beim Freeride Safety Camp soll das Fahren im Gelände nicht zu kurz kommen, wie Camp-

Koordinator und Freerider Tom Kuster betont. Zum Erlebnis wird die Off-Piste-Erkundung in Kleingruppen nicht zuletzt durch die bekannten Guides aus dem Freeride-Bereich. Mit dabei sind der Doppelweltmeister Karl-Heinz Zangerl, Freeski-Pro Martin „McFly“ Winkler, Freestyle-Europameister Gilbi Wäger, Bergführer Heli Scheichl sowie Tiefschneeweltmeister und Bergführer Thomas Dietrich. Die Olympiadritte von Nagano Gitti Köck, die erste Vorarlberger Bergführerin Angelika Haspl sowie Doppelweltmeisterin Nadine Wallner komplettieren das routinierte Team.

Women’s Progression Days by Lorraine Huber vom 31.01. bis 03.02.2019 – sowie Mitte März
Schon seit 2008 bietet die aus Lech stammende Freestyle-Weltmeisterin Lorraine Huber Freeride-Camps eigens für Frauen an und stieß damit von Beginn an auf großes Interesse. In der kommenden Saison werden die bereits legendären „Women’s Progression Days by Lorrain Huber“ gleich zwei Mal in Lech Zürs angeboten. Das erste Veranstaltung findet vom 31.01. bis 30.02.2019 statt, die zweite Mitte März, der

Snow & Safety Conference in Zürs/Lech
Powderspaß © Roland Schopper

genaue Zeitraum wird ehestmöglich bekannt gegeben (siehe Link). Auch diesmal können die Camps entweder drei oder vier Tage besucht und dabei die aktuellen Kästle-Skier getestet werden. Das Team der Women’s Progression Days besteht aus staatlich geprüften Skiführerinnen, die allesamt am Arlberg beheimatet, heißt auch mit den hiesigen Bedingungen bestens vertraut sind und ihren reichen Erfahrungsschatz wie auch ihr Können und ihre Leidenschaft für das Skifahren im freien Gelände weitergeben möchten. Vom richtige Umgang mit der Lawinen-Notfallausrüstung über sicheres Bewegen im hochalpinen Tiefschneeterrain wie am Arlberg bis zur optimalen Skitourenplanung und einer Verbesserung der persönlichen Freeride-Technik profitieren die Teilnehmerinnen auf vielfältige Weise von den Women’s Progression Days by Lorrain Huber.

Weitere Informationen unter:  https://www.lech-zuers.at/womens-progression-days

Sowie: http://lorrainehuber.com/womens-progression-days-by-lorraine-huber/

„Das Tiefschneefahren hatte hier am Arlberg, der Wiege des alpinen Skilaufs, bekanntlich seit jeher seinen besonderen Reiz und wird Freerider sowie Skitourengeher aus aller Welt zweifellos auch in Zukunft begeistern. Damit verbunden sehen wir es als unseren Auftrag, das Risikobewusstsein zu schärfen und ein optimales Sicherheitsverhalten zu fördern. Mit Veranstaltungen wie der Snow & Safety Conference will Lech Zürs einen erstklassigen und nachhaltigen Beitrag dazu leisten. Dass dem Thema auch allgemein von Jahr zu Jahr größere Bedeutung zugemessen wird, freut mich sehr“, so Hermann Fercher, der Tourismusdirektor von Lech Zürs, zum Vorrang für Sicherheit im Schnee.

Weitere Informationen zu Lech Zürs am Arlberg unter  www.lech-zuers.at

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