20. Februar 2019

Der Weiße Ring – das Rennen

Weißen Rausch 2017

ZWEI BEKANNTE SIEGER BEIM LEGENDÄRSTEN SKIRENNEN DER WELT

Riccardo
Rädler hat das Unmögliche möglich gemacht und trotz seiner
vergleichsweise hohen Startnummer das „Weiße Ring Rennen“ zum vierten
Mal für sich entscheiden können. Auch Alexandra Scheyer ist keine
Unbekannte, sie erreichte zum zweiten Mal die Bestzeit bei den Damen.
Dank der aktuellen Topbedingungen konnte das Rennen heuer wieder
vollständig gefahren werden.

Bereits zum 14.
Mal stellten sich rund 1000 Ski- und Snowbaodfahrer der konditionellen
Herausforderung von 22 abwechslungsreichen Pisten-Kilometern und 5.500
Höhenmetern. Aufgrund bester Renn-Bedingungen, für die neben dem Wetter
auch rund 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verantwortlich
zeichneten, fielen die Kommentare der Rennläuferinnen und Rennläufer im
Ziel am Schlegelkopf heuer regelrecht euphorisch aus. „Unglaubliche
Bedingungen, gute Sicht, anspruchsvoll und auch irre schön“ lautete der
allgemeine Tenor nach den 45 und mehr Minuten vom Start am Rüfikopf bis
zum Ziel bei der Schlegelkopf-Talstation.

Die Sieger des
Weißen Ring Rennens von 2019 hatten auch beim letzten Rennen im Jänner
2017 die Nase vorne: Während sich Riccardo Rädler mit einem Vorsprung
von knapp 30 Sekunden wieder deutlich durchsetzen konnte, fiel die
Entscheidung bei den Damen denkbar knapp aus. Alexandra Scheyer siegte
um 0,22 Sekunden vor Verena Schnell und 6,1 Sekunden vor Sabine Rederer.
Bei den Herren rasten Cornelius Deuring und der ehemalige
Weltklasse-Abfahrer Pepi Strobl auf die weiteren Podestplätze.

Rädler,
der diesmal nur mit Startnummer 64 ins Rennen ging, dominierte vom
Start bis ins Ziel und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus: „Ich
hatte weit mehr Verkehr als in den letzten Jahren mit einer vorderen
Startnummer. Aber ich habe Vollgas gegeben, ich wollte unbedingt den
vierten Sieg holen!“ Mit diesem vierten Erfolg in Serie ist der
26-Jährige aus Möggers nun alleiniger Rekordhaltern beim Weißen Ring.
Damen-Siegerin Alexandra Scheyer verletzte sich beim Einstieg in einen
Lift an der Hand, fuhr aber trotzdem weiter und war im Ziel entsprechend
happy: „Es war ein Traum zum Fahren, es war einfach Skifahren auf einer
abgesperrten Piste. Hier wieder zu gewinnen, auch wenn es knapp war,
ist für mich einfach riesig!“ Dass Scheyer sportliches Talent hat, weiß
man nicht erst seit ihren Siegen in Lech, die Schwester der
Weltcupläuferin Christine war auch Mitglied der Tanzgruppe Zurcaroh, die
im letzten Jahr bei der Talentshow des Fernsehsenders NBC „America’s Got Talent
auf dem zweiten Platz landete.  Vorarlbergs ehemalige Weltcupasse
fuhren weit vorne im Spitzenfeld mit: Marcel Mathis wurde Zehnter, der
mittlerweile schon 51-jährige Olympiasieger Patrick Ortlieb landete an
der 27. Stelle. Marc Girardelli klassierte sich auf Rang 98.

Nach
der Siegerehrung im Zielbereich des Schlegelkopfs steht Lech Zürs mit
der White Winners Night powered by BMW und weitern After Race Partys in
einem Großteil der heimischen Betriebe noch bis morgen ganz im Zeichen
des Weißen Ring Wochenendes.

Alle Einzel- und Gruppenwertungen finden Sie unter folgendem Link: https://services.datasport.com/2019/winter/weissering/

Terminaviso: Ein neues Highlight im Lecher Bergsommer ist „Der Weiße Ring- die Trailchallenge“.
Zum ersten Mal findet dieses sportliche Event am 19. August 2019 statt
und führt seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Fuß entlang der
legendären Skirunde am Arlberg von Lech über Zug und Zürs zurück nach
Lech!

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