18. Juni 2019

Zweiter Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship 2019 am 15. Juni in Innsbruck

Crankworx Innsbruck

In wenigen Tagen messen sich die 14 besten Slopestyle-Fahrer der internationalen Mountainbike-Szene in Innsbruck. Beim zweiten Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) am kommenden Samstag, 15. Juni, können sich Fans auf ein Freestyle-Feuerwerk freuen.

Progression, Imagination,
Dedication und Skill – das sind die Merkmale, die den erfolgreichsten
Freestyle-Fahrer der Gegenwart, Brett Rheeder, auszeichnen. Der Mann aus
Kanada hat bereits sechsmal bei Crankworx
gewonnen. Die derzeitige Nummer eins der Welt ist er allerdings nicht.
Diese Ehre gebührt Nicholi Rogatkin. Der US-Amerikaner hat noch nie
einen Slopestyle-Bewerb in Innsbruck verloren und konnte als bisher
einziger Fahrer der Geschichte die Triple Crown of
Slopestyle gewinnen. Zum erweiterten Favoritenkreis in Innsbruck zählt
auch Emil Johansson. Nach einer verletzungsbedingten Pause ist der junge
Schwede wieder fit und topmotiviert. Der Slopestyle-Bewerb in Innsbruck
ist sein erster Contest seit seinem Sieg
beim Saisonfinale der SWC 2018 in Whistler. Neben Rheeder, Rogatkin und
Johansson gibt es noch jede Menge weitere Athleten die konstant sehr
gute Leistung zeigen und neue Shooting-Stars, die einen Podestplatz bei
Crankworx Innsbruck anvisieren.

Die Favoriten
2017 und 2018 wurde der Slopestyle-Contest von Nicholi Rogatkin und
Brett Rheeder dominiert. In beiden Jahren setzte sich der US-Amerikaner
knapp gegen den Kanadier durch.

2019 zählen der 23-jährige
Rogatkin und der 26-jährige Rheeder erneut zu den Favoriten auf den
Sieg. Beim ersten Stopp der Crankworx World Tour 2019 in Rotorua (NZL)
holte Rheeder den Sieg, während Rogatkin sich
mit Platz neun begnügen musste. 2018 zauberte Brett Rheeder zwei
komplett neue Tricks in die Innsbrucker Luft, darunter einen Flat Drop
Backflip Oppo Tailwhip. Die Antwort Rogatkins? Ein beinahe perfekter
Lauf samt dem Twister, seinem Markenzeichen.

„Früher habe ich diese
Rivalität gehasst“, so Rheeder. Nach legendären Duellen gegen Brandon
Semenuk stand der Kanadier in letzter Zeit immer wieder Nicholi Rogatkin
im Finale gegenüber. „Jetzt sehe ich das anders.
Ich habe inzwischen verstanden, dass es genau diese Rivalität war, die
Nicholi motivierte, seine neuen Tricks zu lernen – und mich motivierte,
meine neuen Tricks zu entwickeln. Wenn man das so sieht, denkt man:
‚Wow, gemeinsam haben wir den Freestyle-Sport
echt ein fettes Stück nach vorne gepusht.‘“

Den beiden
Slopestyle-Vorreitern dicht auf den Fersen ist der große Schwede Emil
Johansson. Der neue Star der schwedischen Slopestyle-Szene belegte 2017
in Innsbruck Platz fünf – und sorgte damit als Rookie für
viel Aufsehen. Voller Selbstvertrauen landete er auf Rang drei beim Red
Bull Joyride und holte sich am Ende der Saison den Gesamttitel. Auf die
Erfolge der Saison 2017 folgte jedoch ein Dämpfer: Wegen einer
angeborenen Schwäche im sechsten Wirbel musste Johansson
2018 fast die ganze Saison pausieren. Erst beim finalen Stopp der
Crankworx World Tour konnte er wieder an den Start gehen – und wurde aus
dem Stand mit so gut wie null Training gleich Vierter mit 86,75
Punkten.

Zu den weiteren Favoriten auf einen Podestplatz in Innsbruck zählen:
● Tomas Lemoine (FRA) – Platz zwei beim Saisonauftakt 2019 in Rotorua
● Alex Alanko (SWE) – erster Slopestyle-Podestplatz bei Crankworx in Rotorua
● Erik Fedko (GER) – Dritter in Les Gets 2018, neuer Red-Bull-Helm in Neuseeland
● Diego Caverzasi (ITA) – zweimal Rang drei im Jahr 2018

Worauf könnt wir uns freuen?
Am 15. Juni kehren die weltbesten Freestyle-Mountainbiker nach Innsbruck zurück. Bereits bei der Premiere von Crankworx Innsbruck wurde der Slopestyle-Kurs in den Himmel gelobt. Dort wurden in den vergangenen Jahren auch einige der verrücktesten Tricks gezeigt und einige der besten Scores in der Slopestyle-Geschichte erzielt.

Das Team von Elevate Trail
Building rund um Tom Hey, Emmerson Wilken, Kepler Rek, Scott Bedford
und Remy Morton hat in den vergangenen 14 Tagen die Slopestyle-Strecke
wieder auf Vordermann gebracht

Der Kurs in Mutters bietet
Fans und Fahrern eine atemberaubende Alpenkulisse. Hey beschreibt die
Strecke wie folgt: “Zuerst ein Flat-Drop, dann ein fetter
Dirt-to-Dirt-Sprung gefolgt von einer Steilkurve. Vom Cannon-Log
geht’s dann rein in die Hip-Section, zuerst links und dann rechts. Hier
sind Tricks in beide Richtungen gefragt. Dann kommt die große
Holzkonstruktion, wo wir letztes Jahr 720s rauf und runter gesehen
haben. Und last but not least der große Kicker am Ende
der Strecke, wo die Fahrer ihre besten Tricks auspacken werden.”

Nach einem sehr
schneereichen Winter und verregneten Frühjahr erlaubte eine kurze,
trockene Periode der Streckenbau-Crew neben langen Tagen auch ein paar
epische Test-Sessions. Die Schneedecke ist in diesem Jahr
zwar etwas später ausgeapert, doch wenige Tage vor dem
Slopestyle-Contest am Samstag ist alles angerichtet.

Was steht auf dem Spiel?
Natürlich ganz viel Ruhm und Ehre – schließlich ist Crankworx Innsbruck
in diesem Jahr der einzige Tourstopp in Europa. Darüber hinaus können
die besten Fahrer wichtige Punkte für die Crankworx FMBA Slopestyle
World Championship sammeln. Und für einen Mann,
Brett Rheeder, gibt es die Chance auf einen weiteren Schritt in
Richtung Triple Crown of Slopestyle 2019.

Die Action des Crankworx Innsbruck Slopestyle (Samstag, 15 Juni) gibt es LIVE auf Red Bull TV und crankworx.com zu sehen.

Der gesamte Broadcast-Schedule im Überblick: https://www.crankworx.com/innsbruck/schedule/

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