19. September 2019

Ziener BIKE Festival Willingen 2016

Festival ein voller Erfolg | Termin für 2017 bestätigt

Bike Festival Willingen 2016
Festival

Nach ereignisreichen, spannenden drei Tagen ist das Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI am Sonntag mit den letzten Sportevents zu Ende gegangen. Insgesamt lockte das Mountainbike-Wochenende im Upland wie im Vorjahr – trotz zum Teil starker Regenfälle – 35.000 Besucher ins Hochsauerland.
Rund 150 Aussteller sowie 300 Brands waren vor Ort, um die Neuheiten der Saison vorzustellen, während mehr als 3.000 Aktive, darunter MTB-Legende Gary Fischer, die sportlichen Herausforderungen in Angriff nahmen.

Bike Festival Willingen 2016
Siegerin Lambrecht

Neben dem Rocky Mountain BIKE Marathon, dem Aushängeschild europäischer Mountainbike-Marathons mit mehr als 2.000 Teilnehmern, wurden auch das Downhill- sowie Enduro-Rennen sowie das neu ins Programm aufgenommenen Gravel-Rennen, der eMTB Marathon und der Pump Battle hervorragend angenommen und haben damit gute Chancen, im nächsten Jahr wieder Teil des Veranstaltungsprogramms zu sein.
„Neue, innovative Rennformate sowie die gestiegene Anzahl an Ausstellern haben gezeigt, dass das Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI weiterhin eine große Bedeutung für die Szene hat. Ein Mountainbike-Jahr ohne Willingen ist nicht vorstellbar“, erklärte Mathias Ley.

Termin 2017 fixiert
Der Geschäftsführer der mit der Gesamtorganisation und Vermarktung betrauten Hamburger Agentur Ley Events GmbH bestätigte zudem den Termin für das nächste Jahr.
Vom 19. Mai bis 21. Mai 2017 findet das 20-jährige Jubiläum des Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI statt.

Bartova und Fischbach gewinnen iXS European Downhill Cup in Willingen

Bike Festival Willingen 2016
Johannes Fischbach ist der Gewinner des European Downhill Cups in Willingen

Jana Bartova (CZE) und Johannes Fischbach (GER) haben den zweiten Stopp des iXS European Downhill Cup für sich entschieden, der heute am letzten Tag des Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI stattgefunden hat. Zum ersten Mal in der 19-jährigen Geschichte des dreitägigen Events im Hochsauerland fand ein Rennen der Europa Cup-Tour statt, die damit den würdigen Abschluss des erfolgreichen Mountainbike-Wochenendes bildete.
Zumal die beiden Qualifikationsschnellsten des Vortages sich auch im Finale gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnten.
Europameisterin Bartova (RRP) bezwang den 1.650m langen ehemaligen Weltcup-Kurs auf dem Ettelsberg in 2:33.859 und war damit 1.631 Sekunden schneller als die 15te der Qualifikation, Carina Cappellari (SUI, Radon Magura Factory, 2:35.490), die bereits beim Tour-Auftakt in Kranjska Gora knapp am Sieg vorbeigeschrammt war.
„Das Ergebnis ist super. Ich hatte einige Probleme auf dem Kurs, bin gegen einen Baum geknallt und drei Mal fast gestürzt. Aber ich bin fokussiert geblieben. Ich bin glücklich über den Sieg“, sagte Bartova nach dem Finale.
Die italienische Meisterin Veronika Widmann (Bike Club Egna Neumarkt, 2:37.173) verteidigte mit Rang drei heute ihre knappe Führung im Gesamtranking.

Fischbach zieht durch
Die konnte Fischbach bei den Männern mit seinem zweiten Sieg in Folge weiter ausbauen. In 2:12.277 blieb der Tour-Leader auch im zweiten von sechs Europa Cup-Rennen ungeschlagen.
„Ich musste ans Limit gehen und habe fast zum Schluss in einer Wiesenkurve einen Abflug gehabt. Aber zum Glück hat es gereicht“, so der schnellste Downhiller Deutschlands.
Allerdings setzte sich der Radon Magura Factory-Racer wie schon in Kranjska Gora nur mit einem hauchdünnen Vorsprung (.205s) gegen Slawomir Lukasik (POL, NS Bikes FroPro, 2:12.482) durch, der dementsprechend zu Protokoll gab:
„Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich bin jetzt zum zweiten Mal ganz knapp an Fischbach gescheitert. Ich hoffe, dass es jetzt in Schladming besser für mich ausgeht.“
Fischbachs französischer Teamkollege Faustin Figaret rundete nach einem enttäuschenden Auftritt in der Qualifikation das Männerpodium als Dritter ab (2:12.934).

Richter und Johansen gewinnen Stopp zwei der Specialized-SRAM Enduro Series
Raphaela Richter (GER) und Zakarias Johansen (NOR) sind die Sieger des zweiten Stopps der Specialized-SRAM Enduro Series, der am dritten Tag des Ziener BIKE Festival Willingen powered by MINI die letzten sportlichen Entscheidungen eingeleitet hat. Die beiden Favoriten setzten sich eindrucksvoll auf der im Vergleich zum Vorjahr überarbeiteten, 37 km langen (1.100 Hm) Strecke im Hochsauerland durch.
Bei den Damen dominierte Richter, letztes Jahr noch Dritte in Willingen, mit Bestzeiten auf allen sechs Stages und fuhr in der Gesamtzeit von 13:47.89 ihren zweiten Saison-Sieg in Serie in überlegener Manier ein.
Hinter der Radon Magura Factory-Teamfahrerin trugen sich Veronika Brüchle (GER, Stevens MTB Racing Team, 14:40.41) und Lisa Policzka (GER, Ghost Riot Racing, 15:46.32) als Zweite bzw. Dritte in die Siegerlisten ein.
Bei den Männern unterstrich Johansen, dass sein zweiter Platz beim diesjährigen Tour-Auftakt in Treuchtlingen keine Eintagsfliege war.
Der Specialized Nordic-Athlet fuhr auf fünf der sechs Wertungsabschnitte die schnellste Zeit und setzte sich am Ende mit der Gesamtzeit von 11:10.48 gegen die starke internationale Konkurrenz durch.
Team Bulls-Pilot Christian Textor (GER, 11:24.34), auf dem dritten Teilabschnitt Schnellster, wurde mit knapp 14 Sekunden Rückstand Zweiter. Gustav Wildhaber (SUI, Cube Action Team, 11:36.59), der kurz danach noch im Downhill antrat, rundete als Dritter das Podium ab.
Insgesamt hatten 350 Mountainbiker die technisch anspruchsvolle Strecke im Upland in Angriff genommen. Zwei komplett neue Stages und ein hoher Anteil losen Waldbodens auf den sechs Wertungsabschnitten sorgten für eine abwechslungsreiche Routenführung durch das Umland von Willingen.

Danowski gewinnt Gravel Race-Premiere auf deutschem Boden

Bike Festival Willingen 2016
Danowski gewinnt Gravel Race

Stefan Danowski hat das erste Gravel Race auf deutschem Boden für sich entschieden und als Schnellster des CANNONDALE Road Riot powered by Panaracer Geschichte geschrieben.
Der 44-jährige Top-Master bewältigte den fünf Mal zu bewältigenden, 5,39 km langen Rundkurs in 1:09.05,9 Stunden noch 1:12 Minuten vor dem Sieger der Männerklasse. Hendrik Franke war nach 1:10.18,5 Stunden im Ziel und verwies Rembert Noldes mit 4,7 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei.
Kein Wunder also, dass Danowski, seines Zeichens ein ausgeschriebenes Mountainbike Marathon-Ass sowie Cross-Spezialist, sehr zufrieden mit dem Rennausgang wie -verlauf war.
„Es war extrem schön, ein sehr toller Kurs. Es hat Spaß gemacht, auch wenn es extrem viel bergauf ging“, so ‚Dano‘, der sich schon auf der zweiten Runde des extrem schnellen Rennens von den ihn jagenden Teilnehmern der Männerkategorie abgesetzt hatte.
„Das ist natürlich das Schöne an den Gravel-Rädern. Die sind richtig schnell im Gelände. Da sind zwischenzeitlich Mountainbiker direkt neben uns gefahren, die hatten keine Chance.“
Bei den Damen setzte sich wie zu erwarten die Favoritin durch. Jessica Lambrecht, Deutsche Radcross-Meisterin von 2015, absolvierte die komplette Renndistanz Renndistanz (26,95 km, 745 Höhenmetern) in einer Zeit von 1:19.22,7.
Beim Gravel Race, einem Rennformat aus den USA, fahren die Teilnehmer auf Renn- bzw. Gravelrädern auf Schotter-, Wald- und Wiesenwegen auf einem ausgewiesenem Rundkurs, der teils mit Hindernissen gespickt ist.

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