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Freestyle-Highlight: Starkes deutsches Aufgebot bei LAAX OPEN 2026

Mit den LAAX OPEN 2026 (14.–18. Januar) steht in dieser Woche das Highlight der internationalen Freestyle-Saison an. Beim renommierten Weltcup-Event in Graubünden trifft sich die Snowboard-Community aus aller Welt – mittendrin ein starkes deutsches Team in Slopestyle und Halfpipe, das mit mehreren Comebacks und dem größten Slopestyle-Aufgebot der SNBGER-Geschichte an den Start geht.

Großes Team, große Geschichten im Slopestyle

Mit vier Männern stellt Snowboard Germany in Laax (SUI) das größte Slopestyle-Team seiner Geschichte. Allen voran ein Dreiergespann, das sich hier bereits einen Namen gemacht hat:

Noah Vicktor (WSV Bischofswiesen) und Leon Vockensperger (SC Rosenheim) präsentieren sich aktuell in starker Form. In Aspen verpassten beide den Finaleinzug nur um Haaresbreite, nun soll in Laax das letzte Quäntchen Glück dazukommen. Beide standen hier bereits auf dem Podium – ebenso wie Annika Morgan (SC Miesbach).

Diese kehrt nach ihrem Mittelhandbruch direkt vor der Saison in den Weltcup-Zirkus zurück. Morgan ist wieder voll im Training und geht hochmotiviert an den Start. Zwar wird sie noch mit einer Schiene fahren, doch das bremst sie nicht – lediglich Erfolgs-High-Fives sind aktuell noch tabu.

Auch Leon Gütl (WSV Bischofswiesen) feiert nach seiner langen Verletzungspause sein Comeback. Nach einer ausgekugelten Schulter im letzten Jahr fährt er derzeit zwar noch mit angezogener Handbremse, hat aber den Kofferraum voll Motivation.

Moritz Breu (RSSC Nördlingen) profitiert von seinem starken Ranking, basierend auf seinen vergangenen Leistungen. Der Europacup-Fahrer sichert sich damit den Startplatz bei den LAAX OPEN und freut sich auf das Event.

Bundestrainer Michael Dammert: „Wir gehen mit dem größten deutschen Slopestyle-Team aller Zeiten nach Laax – so viele starke Athlet*innen hatten wir noch nie dabei. Gerade Vocki und Noah sind richtig gut drauf, das haben sie letzte Woche auch in Aspen gezeigt. Hier in Laax ist jetzt quasi Heimspiel für uns, da haben die beiden in der Vergangenheit schon abgeliefert, genauso wie Annika.“


Halfpipe: Selbstbewusstsein sammeln beim „Heimspiel“

Shootingstar Christoph Lechner (SC Ostin) ist laut Trainer Dammert „komplett auf Kurs“. In Laax will er zeigen, welches Potenzial in ihm steckt – ohne bereits sein gesamtes Repertoire auszupacken. Im extrem starken Starterfeld ist strategisches Fingerspitzengefühl gefragt: auffallen, aber nicht das ganze Pulver verschießen, bevor es zu den Olympischen Spielen geht. 

Die drei Halfpipe-Damen können sich in Laax ganz befreit auf ihrem „Homeground“ austoben: Kona Ettel (SV Pullach), Leilani Ettel (SV Pullach) und Anne Hedrich (Ski Club Emmendingen) haben ihre Olympia-Qualifikation bereits gesichert. Für sie steht in Laax vor allem das Sammeln von Selbstvertrauen im Fokus.

Teamkollege Benedikt Bockstaller (WSV Bischofswiesen) geht in Laax nicht an den Start und setzt bewusst auf Regeneration, um im weiteren Weltcup-Verlauf wieder voll angreifen zu können. Stattdessen konnte sich Nachwuchstalent Leila Viererbe (SC Sonthofen) einen Startplatz sichern. Sie nutzt die LAAX OPEN, um wertvolle erste Weltcup-Erfahrungen zu sammeln.


Mehr als ein Wettkampf: Laax als Szene-Treffpunkt

Laax ist für Snowboard Germany mehr als nur ein Wettkampf. Kreative Kurskonzepte, eine einzigartige Stimmung und ein internationales Publikum prägen das Event. Der Slopestyle-Kurs selbst bleibt bis zuletzt eine Überraschung – bekannt ist jedoch: Die LAAX OPEN stehen für innovative Kursgestaltung und ein Umfeld, das Athlet*innen wie Fans gleichermaßen begeistert.

Die LAAX OPEN presented by Zalando finden 2026 zum 11. Mal in Folge statt und zählen zu den prestigeträchtigsten Events im internationalen Snowboard-Kalender. Rund 250 Athlet*innen messen sich im Slopestyle und in der Halfpipe beim FIS Snowboard & Freeski Weltcup. Neben den sportlichen Highlights sorgen Live-Konzerte, Rail Sessions und Culture-Happenings am Berg und im Tal für Festival-Atmosphäre.

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