FREERIDE WORLD TOUR 2026 BEGINNT MIT JEDER MENGE STYLE
BAQUEIRA BERET PRO BY MOVISTAR: FULMINANTER AUFTAKT IN SPANIENS MAJESTÄTISCHEM VAL D‘ARAN
Die Freeride World Tour by Peak Performance 2026 (FWT) ist beim Baqueira Beret Pro by Movistar im Val d’Aran und Valls d’Aneu in Spanien mit einem spektakulären Event in die Saison gestartet. Bei blauem Himmel zeigten die weltbesten Freeriderinnen und Freerider vor einem lautstarken Publikum mit 3.000 leidenschaftlichen Fans am Tuc de Bacivèr ihr Können. Zum ersten Mal seit 2023 war ein Start an dem legendären Hang wieder möglich.
Trotz schwieriger Wetterbedingungen im Vorfeld passte beim Contest, der einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des Wetterfensters ausgetragen wurde, alles zusammen. Nachdem es kürzlich fast einen Meter geschneit hatte und danach starker Wind aufgekommen war, erwartete die Fahrerinnen und Fahrer eine anspruchsvolle Schneedecke, auf der sie Anpassungsfähigkeit und Kontrolle beweisen mussten.
Die Fans drängten sich in der natürlichen Arena am Fuß des Hangs und schufen eine Atmosphäre, die mit keinem anderen Stopp der Tour zu vergleichen ist. Die Athletinnen und Athleten berichteten, dass sie die Menge vom Gipfel des Berges aus hören konnten, sich von der Energie anstecken ließen und als Reaktion darauf mutige, kreative Lines zeigten. Diese unvergleichliche Atmosphäre ist zu einem charakteristischen Merkmal des Baqueira Beret Pro by Movistar geworden.
Snowboard Damen: Mia Jones mischt die Tour mit ihrem Debütsieg auf
Der Auftakt der FWT-Saison 2026 gehörte den Snowboarderinnen. Noémie Equy (FRA), FWT-Gesamtsiegerin 2025 und Vorjahressiegerin in Baqueira, verpasste das Podium nach einem kleinen Sturz knapp. FWT-Neuling Mia Jones (USA) nutzte diese Gelegenheit voll aus, stellte ihr Talent unter Beweis und holte sich den Sieg. Mit aggressiven Drops attackierte sie selbstbewusst den oberen Teil des Hangs. Highlight war dabei ein sauber ausgeführter Sprung von einer Klippe, den sie mühelos landete. Ihre schnelle und kontrollierte Fahrt brachte ihr die Tages-Höchstpunktzahl von 69,67 Punkten ein: ein außergewöhnliches Debüt, mit dem sie für diese Saison nun im Rampenlicht steht.
Anna Martinez (FRA) fuhr eine selbstbewusste und kreative Linie. Sie verband saubere Sprünge mit kontrollierten Landungen und zeigte durchweg kraftvolle und gelassene Schwünge, ging allerdings etwas weniger Risiko als die Siegerin. Martinez erzielte 66,00 Punkte und belegte den zweiten Platz. Michaela Davis-Meehan (AUS) legte dank ihres Selbstvertrauens und ihrer Erfahrung eine solide Linie in den Hang und ließ sich von der Energie des spanischen Publikums beflügeln. Sie zeigte saubere Sprünge und einen stilvollen Grab, was ihre verbesserte Technik und Kontrolle unterstrich. Mit einer Punktzahl von 64,5 belegte sie den dritten Platz.
Sarah Bacher (AUT) aus Wien, die ihre erste Saison auf der FWT bestreitet, überzeugte mit einem soliden und flüssigen Lauf sowie kluger Linienwahl. Die 25-Jährige wurde am Ende Sechste.
Zum zweiten Mal in Folge hat somit eine Fahrerin bei ihrem FWT-Debüt den Auftakt der Saison gewonnen, was die Frage aufwirft: Kann Mia Jones in die Fußstapfen von Equy treten und in ihrer Rookie-Saison den Titel holen?
Mia Jones, Siegerin Snowboard Damen Baqueira Beret Pro by Movistar 2026: „Mein Run hat wirklich gut geklappt und der Schnee war viel besser als erwartet. Ich bin zum ersten Mal in Baqueira und Spanien. Das Skigebiet ist unglaublich, es gibt hier so viel Freeride-Gelände. Es war etwas ganz Besonderes, vor so einem großen Publikum zu fahren. Als ich oben ankam, war mir noch nicht bewusst, wie viele Menschen dort sein würden. Ihre Unterstützung war unglaublich.“
Snowboard Herren: Rivera legt beim Saisonauftakt die Messlatte hoch
Die Snowboarder lieferten einen spektakulären Start in eine der wettbewerbsintensivsten Kategorien der Tour. Unter blauem Himmel und vor begeistertem Publikum sorgten die Rider für beste Stimmung beim Saisonauftakt der Freeride World Tour by Peak Performance 2026.
Liam Rivera (SUI), der in der vergangenen Saison den dritten Gesamtplatz belegt hatte, setzte mit einem kraftvollen und präzisen Lauf frühzeitig Maßstäbe. Sein Run zeichnete sich durch einen Backflip, eine kontrollierte Fahrt in technischem Gelände und einen kreativen Abschluss aus. Er erzielte die Höchstpunktzahl von 88,67, holte sich damit verdient den Sieg und setzte ein klares Zeichen für zum Saisonauftakt.
Der französische Neuling Sacha Balicco (FRA) beeindruckte bei seinem FWT-Debüt mit mehreren stilvollen 360s, die er sauber und souverän landete. Mit einer Punktzahl von 84,67 belegte er den zweiten Platz und stieg damit zu einem ernstzunehmenden neuen Konkurrenten für die erfahrenen Rider auf.
Holden Samuels (USA) rundete das Podium ab. Bei seiner rasend schnellen Fahrt stand er mehrere große Sprünge, einschließlich eines gewaltigen 360 in exponiertem Gelände. Mit 82,67 Punkten sicherte er sich den dritten Platz.
Mit ihrer Mischung aus erfahrenen Profis und furchtlosen Newcomern verspricht die Kategorie der Snowboarder eine überaus spannende Saison.
Liam Rivera, Sieger Snowboard Herren Baqueira Beret Pro by Movistar 2026: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf, er verlief genau wie geplant. Der erste Platz war natürlich das Tüpfelchen auf dem i. Es ist immer cool, in Baqueira zu sein. Das Publikum ist total begeistert, und diese Energie ist überall zu spüren.“
Ski Damen: Vorjahressiegerin Dufour-Lapointe räumt in Baqueira wieder ab
Auch die Skifahrerinnen begeisterten das Publikum in Baqueira Beret. Vorjahressiegerin und FWT-Gesamtsiegerin Justine Dufour-Lapointe (CAN) dominierte die Konkurrenz und holte mit 86,33 Punkten auch dieses Jahr wieder den Sieg. Sie legte einen kraftvollen Auftritt mit lässigen Airs hin und punktete mit ihrem kontrollierten Fahrstil sowie einem perfekt gelandeten Backflip.
Die französischen FWT-Rookies Zoé Delzoppo (FRA) und Lou Barin (FRA) komplettierten das Podium mit 76,33 bzw. 74,00 Punkten. Die nächste Generation französischer Freeride-Athleten setzte damit ein starkes Zeichen. Delzoppo beeindruckte mit sauberen Sprüngen und geschmeidigem Style, während Barin ihren Debütlauf mit einem stilvollen 360 eröffnete und damit ihren Freestyle-Hintergrund unter Beweis stellte. Angesichts der vielen schweren Stürze in dieser Kategorie gehörte der Tag denjenigen, die Risiko und Kontrolle in Einklang brachten.
Lena Kohler (GER) aus Memmingen, die ihre Debütsaison 2025 mit einem starken vierten Platz abgeschlossen hatte, wurde Neunte. Nach ihrem Sturz in Baqueira im Vorjahr ließ es die 24-Jährige dieses Mal vorsichtiger angehen, zeigte eine technische Linie und stand im steilen oberen Hangbereich zwei Sprünge.
Justine Dufour-Lapointe, Siegerin Ski Damen Baqueira Beret Pro by Movistar 2026: „Ich war anfangs wegen des Schnees sehr nervös, aber es lief viel besser als erwartet. Den Backflip an einer so exponierten Stelle zu landen, lag weit außerhalb meiner Komfortzone. Darauf bin ich wirklich stolz, denn mein Ziel für dieses Jahr ist es, meine Grenzen zu erweitern. Es macht diesen Sieg zu etwas ganz Besonderem, hier große Sprünge zu stehen und mit dem Publikum zu feiern, wo jeder den ganzen Hang sehen kann. Baqueira ist einer meiner Lieblingsorte und ich freue mich, hier meinen ersten Saisonsieg zu holen.“
Ski Herren: Ben Richards gewinnt mit hauchdünnem Vorsprung
Die Skifahrer machten von Beginn an deutlich, dass die Saison in dieser Kategorie eine Achterbahnfahrt werden wird. Das Niveau der Fahrer ist bereits jetzt extrem hoch. Das beweist schon die Tatsache, dass weniger als ein Punkt Unterschied zwischen den ersten drei Podiumsplätzen lag. Die knappen Ergebnisse geben den Ton für eine Saison an, die intensiv und unvorhersehbar zu werden verspricht.
Ben Richards (NZL) holte sich den Sieg mit einem herausragenden Run, der einen flüssigen Fahrstil, technische Präzision und eine souveräne Ausführung vereinte. Er landete einen sauberen Lincoln Loop (Backflip) und einen soliden 360 und meisterte die schwierigen Schneebedingungen kontrolliert und flüssig. Mit 86,67 Punkten verdrängte er Toby Rafford (USA, 86,50) und Wei-Tien Ho (CAN, 86,33) auf die Plätze zwei und drei
Rafford zeigte einen der kreativsten und stilvollsten Läufe des Tages. Er bezwang mit Tempo, Selbstvertrauen und Präzision einen bis dahin unbefahrenen Bereich auf der rechten Seite des Hanges. Der Amerikaner kombinierte seine mutige Linienwahl mit massiven, sauber ausgeführten 360s. Er folgte derselben legendären Linie, die Aymar Navarro (ESP) 2023 kurz vor seinem Rücktritt genommen hatte. Navarro traf den aufstrebenden Star an der Ziellinie, um ihm zu seiner Performance zu gratulieren. Ho, der das Finale 2025 in Verbier gewonnen hatte, zeigte einen sauberen und kompletten Lauf mit mehreren geschmeidigen 360s, Shiftys und einem Laid-Out-Backflip.
Der in St. Gallenkirch im Montafon wohnhafte Deutsche Max Hitzig (GER), 2024 FWT-Gesamtsieger und im Vorjahr wegen Verletzung nicht am Start, legte flüssig los und stand einen Backflip. Der 23-Jährige ließ einen Rightside 360 und einen weiten Air folgen und sicherte sich damit einen hervorragenden vierten Platz.
Valentin Rainer (AUT) aus Mils bei Imst, der die vergangene Saison als Vierter abgeschlossen hatte und 2023 FWT-Gesamtsieger geworden war, begann aggressiv mit einem Backflip, konnte danach jedoch einen Leftside 360 nicht stehen. Der 27-Jährige landete damit auf Rang 16.
Tiemo Rolshoven (GER, 21), im Vorjahr Neunter der Tour, musste wegen privater Verpflichtungen auf den Start in Spanien verzichten.
Ben Richards, Sieger Ski Herren Baqueira Beret Pro by Movistar 2026: „Mein Run verlief gut, auch wenn der Schnee sich manchmal etwas locker und sketchy anfühlte. Die Bedingungen waren nicht ideal, um unser bestes Können zu zeigen. Daher bin ich einfach froh, dass ich es geschafft habe. Es ist toll, in Baqueira zu sein. Vor diesem Publikum anzutreten, ist etwas ganz Besonderes.“
Ein denkwürdiger Start in die FWT-Saison 2026
Die Freeride World Tour 2026 hat offiziell begonnen, und Baqueira Beret hat in jeder Hinsicht abgeliefert. Von herausragenden Leistungen der Newcomer bis hin zu erfahrenen Champions, die ihre Position verteidigten, war das Niveau der Fahrerinnen und Fahrer Weltklasse. In mehreren Kategorien fiel die Entscheidung nur mit hauchdünnem Vorsprung. Damit zeigte der Contest, wie unvorhersehbar diese Saison sich entwickeln wird. Die Stimmung unter den Zuschauern in Spanien war elektrisierend und die Bedingungen stellten jeden Athleten und jede Athletin auf die Probe. Die Rangliste nimmt Gestalt an und eines ist klar: Der Weg zum FWT-Finale ist offen und alles ist möglich.
Interviews und Videos auf https://cloud.ok-k.at/s/tSKrCXebSpJ7Db4
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