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Die Zukunft des Freeridens im Mittelpunkt bei den YETI FIS Freeride Junior World Championships 2026 in Kappl, Österreich

● Vier neue Champions: Jana Hausl (AUT), Hamish Henderson (NZL), Elly Dalton-Richard (FRA) und Leo Thoresen (NOR)
● 67 Rider aus 13 Nationen am Start – ein eindrucksvoller Beleg für die globale Attraktivität des Freeridens
● Die Alblittköpfe-Nordwand (2720 m) ersetzte die ikonische Quellspitze und bot die perfekte Bühne für spektakuläre Performances

KAPPL, Österreich – 19. Januar 2026: Die YETI FIS Freeride Junior World Championships 2026 gingen heute in Kappl, Österreich, mit einem dramatischen Finale zu Ende. Vier neue FIS Freeride Junior Weltmeister wurden in den Disziplinen Ski Damen, Ski Herren, Snowboard Damen und Snowboard Herren gekrönt. Mit 67 der besten Nachwuchsathlet aus 13 Ländern unterstrich die Veranstaltung die wachsende internationale Tiefe der nächsten Freeride-Generation.

Anstelle der ikonischen Quellspitze bot die ebenso anspruchsvolle Alblittköpfe-Nordwand auf 2720 Metern Höhe eine neue Herausforderung. Mit einer Hangneigung von bis zu 40 Grad, technischem Gelände und kreativen Linienoptionen stellte sie höchste Anforderungen. Bei strahlendem Sonnenschein und vor begeistertem Publikum zeigten die Rider herausragende Leistungen voller Kontrolle, Style und Innovation. Bewertet wurden die Abfahrten anhand von fünf Kriterien: Linienwahl, Air & Style, Kontrolle, Flüssigkeit und Technik – ein echter Härtetest für den Junioren-Elitefreeride.

Ski Damen: Hausl kehrt mit Heimsieg in Kappl an die Spitze zurück

Jana Hausl (AUT), Junioren-Weltmeisterin 2024, ging mit viel Motivation in den diesjährigen Wettbewerb – und lieferte eindrucksvoll ab. Auf heimischem Schnee und vor begeistertem österreichischem Publikum zeigte Hausl einen dominanten Run mit ihrer typischen Kontrolle und Technik. Mit zwei sauberen 360s sowie großen, selbstbewussten Sprüngen sicherte sie sich verdient den erneuten Platz ganz oben auf dem Podest – zur großen Freude der Fans vor Ort.

Sawyer Popovitch (CAN) belegte mit einer kraftvollen und flüssigen Linie Rang zwei, während Nima Janet-Moreillon (SUI) mit einer technisch starken und souveränen Fahrt Dritte wurde.

„Es fühlt sich wieder wie ein Traum an. Man glaubt nie, dass so etwas zweimal passieren kann – bis es passiert. Die Bedingungen im oberen Bereich waren überraschend gut, und ich fühlte mich während meines gesamten Runs stark und selbstbewusst.“
Jana Hausl, FIS Freeride Junioren-Weltmeisterin 2026

Ski Herren: Schneebedingungen ebnen den Weg für einen Sieg aus Neuseeland

Hamish Henderson (NZL) gewann mit einem der stärksten Runs des Tages. Er eröffnete mit einem großen 360 und landete als Erster im Wettbewerb einen sauberen 720. Trotz harter Schneebedingungen fuhr Henderson flüssig, wählte eine selbstbewusste Linie und überzeugte die Jury mit dem Commitment zur größten Klippe der Wand.

Jem Müller (AUT) wurde Zweiter und zeigte starke Freestyle-Skills sowie exzellente Ausführung an großen Windlip-Features. Zebedee Schreiber (USA) landete mit zwei sauberen 360s und demonstrierte technische Stärke und Kontrolle, was ihm den dritten Platz einbrachte.

„Der Schnee im oberen Teil des Hangs bot klassische Kiwi-Bedingungen – genau das, was ich aus dem Alltag kenne. Weltmeister zu sein fühlt sich großartig an; ich habe mir selbst vertraut, war überzeugt von meinen Fähigkeiten und konnte genau das umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte.“
Hamish Henderson, FIS Freeride Junioren-Weltmeister 2026

Snowboard Damen: Erneut geht der Titel nach Frankreich

Elly Dalton-Richard (FRA) sicherte sich den Sieg mit einem selbstbewussten, wirkungsvollen Run und dem größten Cliff Drop in der Kategorie Snowboard Damen. Ergänzt wurde dies durch schnelle, gut getimte Windlip-Sprünge. Trotz stark zerfahrener Bedingungen spielte sie ihre Boardercross-Erfahrung aus und nutzte Tempo und Größe zu ihrem Vorteil.

Hinatea Chretien (FRA) zeigte eine schnelle, flüssige Fahrt mit aggressiven Turns und gut platzierten Sprüngen von oben bis unten und wurde Zweite. Kizuna Takahashi (JPN) belegte mit einem soliden Run Rang drei, mit großen Airs gleich zu Beginn und einem kontrollierten Grab.

„Als die Sonne herauskam, sorgten die wechselnden Schneebedingungen für ein richtig spannendes Terrain. Ich habe meine Linie vor dem Wettkampf sehr genau studiert und es geliebt, sie zu fahren. Dass ich Weltmeisterin bin, ist noch nicht ganz angekommen. Es war eine unglaubliche Erfahrung, das gemeinsam mit all den anderen Fahrerinnen zu erleben.“
Elly Dalton-Richard, FIS Freeride Junioren-Weltmeisterin 2026

Snowboard Herren: Nach Kea Chretiens langer Dominanz erobert ein norwegischer Newcomer den Titel

Leo Thoresen (NOR) gewann die Kategorie Snowboard Herren. Er eröffnete mit einem sauberen Backside 360, verband diesen mit einem soliden Cliff Drop und beendete den Run mit einem großen 360 inklusive Grab. Mit ausgezeichneter Kontrolle, Kreativität und Ruhe zeigte er eine der komplettesten Snowboard-Abfahrten des Tages und profitierte dabei von seinem starken Freestyle-Hintergrund.

Hernán Navales Calle (ESP) belegte Platz zwei mit sauberen 360s und einem Straight Air, der für Abwechslung sorgte. Casper Kantermo (SWE) wurde Dritter und überzeugte mit hohem Tempo, entschlossener Fahrweise und kreativer Linienwahl.

„Trotz der anspruchsvollen Schneebedingungen habe ich meinen Run sehr genossen. Ich bin überglücklich, dass ich alle Tricks landen konnte. Weltmeister zu werden ist ein unglaubliches Gefühl – ich bin wirklich sehr glücklich.“
Leo Thoresen, FIS Freeride Junioren-Weltmeister 2026

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