Red Bull District Ride schreibt Geschichte in Groningen.
Alma Wiggberg den ersten Frauentitel gewinnt, Tim Bringer die Männer-Krone gewinnt – Der Red Bull District Ride 2026 brachte am 25. Juli die besten Slopestyle-Mountainbikerinnen der Welt nach Groningen, Niederlande, zu einem Diamond-Finale, das den ersten offiziellen Frauenwettbewerb der Veranstaltung und einen eigens gebauten Stadtkurs beinhaltete.
Die Red Bull District Ride ist eines der ikonischsten urbanen Slopestyle-Events im Mountainbiking, das den Sport mitten in die Stadt bringt, um Kreativität, Kontrolle und Linienwahl auf höchstem Niveau zu präsentieren. Im Jahr 2026 feierte die Veranstaltung ihren ersten Auftritt in den Niederlanden und setzte mit der Einführung eines offiziellen Frauenwettbewerbs einen neuen Meilenstein in ihrer Geschichte.
Die Red Bull District Ride 2026 fand am 25. Juli in Groningen statt, wobei der Hauptwettbewerb und das Finale die Sieger des Events in einem eintägigen urbanen Duell bestimmten. Das niederländische Debüt verlieh der Veranstaltung eine neue Kulisse, während das charakteristische Downtown-Format beibehalten wurde.
- Der maßgefertigte Platz verwandelte das Stadtzentrum in einen Wettkampfaustragungsort mit riesigen Sprüngen, technischen Abschnitten und kreativen Linien durch die Straßen von Groningen. Die Fahrer mussten Amplitude, Schwierigkeit, Stil und Kreativität in einem Lauf kombinieren, um im Rennen zu bleiben.
- Aufgeteilt in drei Bezirke – Big Air, Park und Dual – führte die diesjährige Strecke die Fahrer durch einen 15,5 m hohen Deckabsprung, technische Parklinien und ein Dual-Line-Format, bei dem die Fahrer ihren eigenen Weg wählen – alles aufgebaut um Tricksprünge, Walschwänze und geschwungene Wallrides. Streckendesigner Desmond Tessemaker und die Fahrer gestalteten das Layout gemeinsam über vier Monate Planung – dann baute das Team es in nur vier Tagen und verwandelte Groningens historisches Grote Markt in das härteste Testgelände des Slopestyles am Wochenende.
- Als FMB World Tour Diamond Event und Teil der Slopestyle Super League hatte die Red Bull District Ride eine große Bedeutung für die Rangliste. Das machte Groningen zu einem wichtigen Stopp im Titelrennen 2026, wobei jeder Lauf zum Gesamtbild der Saison beitrug.
- Die Veranstaltung veranstaltete außerdem ihren ersten offiziellen Frauenwettbewerb, was einen bedeutenden Schritt für die Entwicklung des Slopestyle-Mountainbikens darstellte. Das neue Frauenfeld bot der Disziplin eine eigene Plattform auf einer ihrer renommiertesten Bühnen.
- Alma Wiggberg (SWE) sicherte sich den ersten Frauentitel und belegte mit 277,00 Punkten den ersten Platz auf dem Podium – der herausragende Moment kam im Big Air District, wo ein massiver Rückwärtssalto mit Barspin vom Drop ihren Sieg mit der besten Big Air-Punktzahl des Tages sicherte. Der niederländische Debütsieg setzt eine dominante Form fort, in der sie eine ganze Saison ungeschlagen blieb, und ergänzt einen Lebenslauf, der bereits zwei aufeinanderfolgende große Slopestyle-Titel umfasst – nun mit der ersten Red Bull District Ride Frauenkrone überhaupt auf der Liste.
- Tim Bringer (FRA) sicherte sich den Herrentitel beim Red Bull District Ride 2026 in Groningen und führte mit 284,72 Punkten das Podium an und setzte sich knapp vor dem Silbermedaillengewinner Dawid Godziek (POL) vor dem Silbermedaillengewinner Dawid Godziek (POL) durch. Während Wiggbergs Sieg auf einen herausragenden Moment hinauslief, basierte Bringers Sieg auf Konstanz – er erreichte die beste Big-Air-Punktzahl des Tages und untermauerte ihn mit starken Leistungen in Park und Dual –, um den niederländischen Debüttitel zu sichern und seiner Karriere einen herausragenden Urban Slopestyle-Sieg hinzuzufügen.
Frauen-Finale — Red Bull District Ride 2026
- Alma Wiggberg (SWE) – 277,00 (Dual: 92,00 | Park: 92,00 | Big Air: 93,00)
- Johanna Nussbaumer (GER) – 229,00 (Dual: 87,00 | Park: 88,00 | Big Air: 54,00)
- Natalia Niedzwiedz (POL) – 211,99 (Doppel: 78,66 | Park: 85,33 | Big Air: 48,00)
- Shealen Reno (USA) – 193,99 (Doppel: 80,33 | Park: 80,33 | Big Air: 33,33)
- Harriet Burbidge-Smith (AUS) – 148,32 (Doppel: 74,66 | Park: 73,66 | Big Air: 0,00)
- Robin Goomes (NZL) – 67,00 (Dual: 67,00 | Park: 0,00 | Big Air: 0,00)
Herrenfinale — Red Bull District Ride 2026
- Tim Bringer (FRA) – 284,72 (Dual: 94,33 | Park: 95,13 | Big Air: 95,26)
- Dawid Godziek (POL) – 278,50 (Dual: 92,00 | Park: 91,50 | Big Air: 95,00)
- Lucas Huppert (SUI) – 274,71 (Dual: 92,33 | Park: 90,58 | Big Air: 91,80)
- Jack Feick (CAN) – 267,07 (Dual: 89,16 | Park: 83,33 | Big Air: 94,58)
- Erik Fedko (GER) – 266,49 (Doppel: 87,50 | Park: 91,33 | Big Air: 87,66)
- Griffin Paulson (CAN) – 253,82 (Dual: 73,66 | Park: 91,16 | Big Air: 89,00)
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