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DER WEISSE RAUSCH – MEHR ALS EIN RENNSPEKTAKEL

Kultrennen verabschiedet am 18. April den Winter in St. Anton am Arlberg

Die Zutaten für das Kultrennen „Weisser Rausch“ sind nichts für schwache Nerven: unpräparierte Pisten, hohe Buckel, ein spektakulärer Massenstart, das Ab- und Anschnallen der Skier und Boards beim Zwischenanstieg – und nicht zuletzt Hindernisse kurz vor dem Ziel. Und doch ist es vor allem die unvergleichliche Atmosphäre, die dieses Event zum legendären Saisonfinale in St. Anton am Arlberg macht – für Teilnehmende ebenso wie für das Publikum.

Wüssten es die Starterinnen und Starter des Weissen Rauschs nicht besser, könnte man meinen, am 18. April 2026 stehe in St. Anton am Arlberg eine sensationelle Party bevor. Aber: Das Brennen der Oberschenkel und der Puls am Limit sprechen eine andere Sprache. Vor dem Vergnügen wartet harte Arbeit. Die Startplätze waren wie jedes Jahr in kürzester Zeit vergeben: 555 Sportlerinnen und Sportler sorgen auch heuer für ein fulminantes Ende der Wintersaison.

Martin Ebster, Geschäftsführer des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg, blickt dem Spektakel mit großer Vorfreude entgegen:„Mit dem Weissen Rausch geht eine weitere großartige Wintersaison in St. Anton am Arlberg zu Ende. Dieses Rennen steht wie kaum ein anderes für Mut und Begeisterung für den Wintersport. Mein Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit beeindruckenden Leistungen und starken Zeiten jedes Jahr aufs Neue für ein unvergessliches Saisonfinale sorgen, sowie allen helfenden Händen!“

Die Strecke und ihre Herausforderungen
Der Startschuss fällt traditionell am Vallugagrat – um Punkt 17.00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt sind die Pisten bereits geschlossen und beim Massenstart heißt es, sich eine möglichst gute Position zu sichern. Denn von nun an zählt jede Sekunde. Je schneller die Athletinnen und Athleten den berüchtigten „Schmerzensberg“ erreichen – einen rund 150 Meter langen Zwischenanstieg – desto besser stehen ihre Chancen auf eine Topplatzierung. Spätestens an dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Devise lautet: „Alles oder nichts!“ Nur wer hier Tempo und Technik vereint, kann sich über eine Spitzenzeit im Ziel freuen. Apropos Ziel: Bevor man sich richtig feiern lassen kann, müssen die Sportgeräte noch über drei Hindernisse geschleppt werden. Erst dann ist die Abfahrt geschafft. Am Ende liegen insgesamt rund 1.350 Höhenmeter und etwa neun Kilometer hinter den Sportlerinnen und Sportlern. Durchschnittlich unterwegs war man übrigens zwischen 11 und 18 Minuten.

Die Weissen Rennen
Den Auftakt machen traditionell die Stars von morgen: Beim „Weissen Rausch Mini“ eröffnen junge Läuferinnen und Läufer im Alter von 11 bis 16 Jahren das Renngeschehen am Arlberg. Sie bezwingen eine verkürzte Variante der Originalstrecke, Start ist um 16.30 Uhr. Gewertet wird generell nach Geschlecht und Altersklassen. Auch das schnellste Team wird heuer wieder bewertet, wobei ein Team aus mindestens drei Teilnehmern bestehen muss, darunter eine Dame. Prestigeträchtig ist zudem die Kombinationswertung aus den beiden Rennen „Der Weisse Rausch“ und „Der Weisse Ring“, dem Rennspektakel in Lech Zürs am Arlberg. Die jeweils drei besten Damen und Herren dieser Kombination werden am Ende ausgezeichnet.

NACH dem Rennen ist VOR dem Eventreigen
St. Anton am Arlberg ist längst mehr als nur ein Mekka des Skisports. Das zeigt der hochkarätige Veranstaltungskalender über das ganze Jahr hinweg. Sportbegeisterte sollten sich schon heute einige Highlights vormerken: den Montafon Arlberg Marathon, den Arlberg Giro und den Arlberger Wadlbeisser sowie das Mountain Yoga Festival.

Fans aus aller Welt, die nicht persönlich nach St. Anton am Arlberg reisen können, haben trotzdem die Möglichkeit, das Spektakel live zu verfolgen. Unter www.stantonamarlberg.com wird das Rennen per Livestream übertragen. Ab 16.30 Uhr geht es los und lässt alle Daheimgebliebenen beim Kultrennen „Weisser Rausch“ mitfiebern.

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