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Eileen Gu & Birk Ruud LAAX OPEN Champions in Freeski 2026

Eileen Gu und Birk Ruud sind die LAAX OPEN Slopestyle Champions 2026 – Schweizer Locals zweimal auf Rang 7

Die erste Titelentscheidung bei den LAAX OPEN 2026 presented by Zalando ist gefallen: Eileen Gu (CHN) und Birk Ruud (NOR) sichern sich die Slopestyle-Titel. Beide wiederholen damit ihren Sieg aus dem Vorjahr, für Ruud ist es sogar der dritte Triumph in Folge beim FIS Freeski Weltcup in LAAX.

Eileen Gu unschlagbar: Bei den Frauen setzt sich Eileen Gu im ersten Run mit einem schönen Left Double Cork 1080 Blunt deutlich an die Spitze mit 85,13 Punkten. Sie lässt der Konkurrenz keine Chance. Für Gu ist es ein ganz besonderer Meilenstein: ihr 20. Weltcupsieg und damit offiziell der Rekord für die meisten Siege in der Geschichte des Freeski-Weltcups. „Als Frau diesen Rekord zu halten, bedeutet mir unglaublich viel“, so Gu. Hinter ihr belegt Marin Hamill (USA) den zweiten Platz. Die Österreicherin Lara Wolf steigert sich im zweiten Run deutlich und springt noch auf Platz drei. Olympiasiegerin und Mitfavoritin Mathilde Gremaud erwischt hingegen keinen optimalen Tag: Fehler auf den Rails in beiden Runs bedeuteten beim Heimweltcup Platz 7.

2024, 2025, 2026 – Birk Ruud schreibt LAAX-Geschichte: Der Slopestyle-Kurs in LAAX liegt Birk Ruud. Der Norweger überzeugt die Judges mit einem technisch anspruchsvollen und sehr sauberen ersten Run, unter anderem mit einem Switch Left Double Cork 1620 Blunt. Mit 85,08 Punkten sichert er sich den Sieg mit hauchdünnem Vorsprung: „Meinen ersten Run heute zu landen, war eine große Erleichterung. Ich bin überwältigt und sehr, sehr dankbar.“Matej Svancer (AUT) überzeugt mit einem spektakulären und vielseitigen Run und holt Platz zwei. Dritter wird Evan McEachran (CAN). LAAX Local und Publikumsliebling Andri Ragettli wird von den Fans lautstark unterstützt, kann sich im zweiten Run zwar steigern, belegt am Ende aber Platz sieben. Der in LAAX wohnhafte Nils Rhyner ist der zweite Local am Start und macht Eindruck mit einem starken 12. Rang.

Highlight Clip Freeski Finale – zum Embedden: https://www.youtube.com/watch?v=LZFSvBS2sqE

Highlight Freeski Finals

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=LZFSvBS2sqE

Vimeo: https://vimeo.com/1155556609?share=copy&fl=sv&fe=ci

Weitere Informationen zu dem Event findet ihr hier: https://open.laax.com/en

Results:

Slopestyle Freeski MenSlopestyle Freeski Women
1|Birk Ruud (NOR)1| Ailing Eileen Gu (CHN)
2|Matej Svancer (AUT)2|Marin Hamill (USA)
3|Evan McEachran (CAN)3| Lara Wolf (AUT)

Full Result List: https://open.laax.com/results

Video: LAAX OPEN 2026 | Slopestyle Freeski | Finals | Short Recap


Starkes Comeback bei den LAAX OPEN 2026 (14.–18. Januar) – Annika Morgan in Topform: Deutsche Slopestylerin glänzt in der Qualifikation bei den LAAX OPEN

Annika Morgan fährt bei ihrem ersten Weltcupstart nach Verletzungspause auf Platz drei der Slopestyle-Qualifikation und zieht souverän ins Finale ein. Noah Vicktor schafft den Sprung ins Halbfinale der Herren. Für das deutsche Halfpipe-Team endete der Wettkampf bereits am Vortag nach den Qualifikationsrunden.

Comeback in Bestform für Annika Morgan

Was für ein Einstand: Annika Morgan (SC Miesbach) setzt nach ihrer Verletzungspause direkt ein Ausrufezeichen. Es ist ihr erster Weltcupstart in dieser Saison, der letzte, bei dem sie sich noch für Olympia qualifizieren kann – und Annika Morgan trumpft auf. Platz drei in der Qualifikation bei den LAAX OPEN sichert ihr den Start im Finale am Sonntag. 

Annika Morgan: „Meine Quali lief super, besser hätte es eigentlich gar nicht laufen können. Das Training lief richtig gut, auch das Wetter war klasse. Dann kam ein bisschen Wind auf, aber da ich als Erste gestartet bin, hatte ich noch Glück, dass es noch nicht sehr windig war. Und jetzt habe ich mich als Dritte qualifiziert, ich bin richtig stoked, auch dass Noah es ins Semifinale geschafft hat!“

Bundestrainer Michael Dammert: „Ich bin richtig happy, dass Annika im Finale ist. Sie hat einfach performt und einen tollen Run runtergebracht. Das war stark.“

Vicktor schafft den Sprung ins Halbfinale

Mit vier Männern waren die Deutschen heute zur Qualifikation angetreten. Für Noah Vicktor (WSV Bischofswiesen) geht es eine Runde weiter, er kämpft am Samstag im Halbfinale um einen der 12 Finalplätze. Ganz leicht war der Weg in die nächste Runde aber nicht:

Noah Vicktor: „Ich musste ein bisschen schwitzen, ob ich es schaffe, aber ich bin im Semifinale gelandet und super happy. Im ersten Run habe ich improvisieren müssen. Ich wollte eigentlich einen Cab Double 7 machen, bin dann auf einen Neuner, weil ich ihn nicht zurückbekommen habe, habe den aber trotzdem gut gelandet. Ich bin den zweiten Take auch noch nie Frontside gefahren, habe einfach einen Frontturn probiert, das hat geklappt und dann konnte ich die Line so fahren, wie ich es geplant hatte.“

Für die Leons Gütl (WSV Bischofswiesen) und Vockensperger (SC Rosenheim) sowie für Moritz Breu (RSSC Nördlingen) reicht es heute nicht für das Finale. Das lag unter anderem auch an den schwierigen Wetterbedingungen, wie Noah und Coach Michael Dammert erläutern:

Bundestrainer Michael Dammert: „Die Bedingungen waren nicht easy, mal war es windig, mal wieder nicht. Auch das Licht wechselte von Sonnenschein zu dunklen Wolken, da sieht man fast nichts mehr in der Landung – das war für viele Rider heute eine Herausforderung.“

Noah Vicktor: „Es war heute echt schwierig zu fahren, das hat man auch daran gesehen, wie viele Rider ihre Tricks heute nicht stehen konnten.“

Besonders bitter ist das Ergebnis für Leon Vockensperger, der sich nach seiner Verletzung im Frühjahr 2025 gerade erst zurückgekämpft hat.

Bundestrainer Michael Dammert: „Er hat einfach noch nicht genug Zeit gehabt, nach seiner Verletzung, um heute hier perfekt abzuliefern. Es gibt noch eine klitzekleine Chance, dass es für ihn mit der Olympianominierung klappt und ich würde es ihm wünschen, denn in zwei Wochen wäre er soweit.“ 

Halfpipe: Kein Finaleinzug, viel Erfahrung

In der Halfpipe setzte Christoph Lechner (SC Ostin) auf einen neuen Run mit hohem Schwierigkeitsgrad. Der Mut zahlte sich diesmal noch nicht aus.

Christoph Lechner: „Ich habe geplant einen neuen Run zu machen, mit dem Cab 14 direkt am Anfang. Leider konnte ich den beide Male knapp nicht landen.“

Halfpipetrainer Johannes Höpfl schaut dennoch optimistisch nach vorne.

Johannes Höpfl, Diziplincoach: „Er hat den Run bisher noch keine 20 Mal gemacht, dass der jetzt noch etwas wacklig ist, damit muss man rechnen. Dieses Mal hat es noch nicht geklappt, aber wir nehmen das mit in die finale Vorbereitung für die Spiele.“

Auch bei den Halfpipe-Damen, Leilani Ettel (SV Pullach) und Leila Viererbe (SC Sonthofen), reicht es nicht für einen Finaleinzug, beide sammeln jedoch wertvolle Erfahrung.

Disziplincoach Johannes Höpfl: „Ich bin sehr happy mit der Performance. Leilani hat beide Runs gelandet, schön clean, gute Höhe. Es hat leider nicht fürs Finale gereicht, aber sie hat das super gemacht. Und Leila, erste Welcup-Erfahrung, sie hat das super gemacht, beide Runs gelandet. Da weiß man jetzt ein bisschen, wo die Reise hingehen soll. Für den ersten Weltcupstart mit 15 echt perfekt!“

Anne Hedrich (SC Emmendingen) und Kona Ettel (SV Pullach) entschieden sich beide gegen die Teilnahme am Wettkampf.

Slopestyle Finale am Sonntag

Für Annika Morgan geht es am Sonntag (13:00 Uhr) im Slopestyle-Finale um die Fahrt aufs Podium und um die nationale Olympia-Qualifikation.
Ob Noah Vicktor ihr folgt, entscheidet sich im Halbfinale am Samstag (10:00 Uhr).

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