FreeskiNewsNewsSnowboard

FREERIDE WORLD TOUR 26 GOES FIEBERBRUNN

LETZTER STOPP VOR DEM CUT SORGT FÜR HÖCHSTSPANNUNG IM PILLERSEETAL

Es ist angerichtet: Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) geht in diesen Tagen in die entscheidende Phase. Der Tourstopp in Fieberbrunn ist der letzte Contest vor dem Cut. Danach steht fest, welche Teilnehmer:innen in die FWT-Finals einziehen. Für den Tiroler Valentin Rainer heißt das Angriff pur vor heimischen Publikum, schließlich gilt es für ihn noch einige Plätze aufzuholen. Noch ist der Wettkampftag nicht fixiert. Die endgültige Entscheidung fällt 48 Stunden, bevor es los geht!

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) steht vor dem alles entscheidenden Stopp. Nachdem weder in Georgien noch in Kühtai die Wettbewerbe ausgeführt werden konnten, sind nun alle Augen auf den legendären Nordhang des Wildseeloder in Fieberbrunn gerichtet. Hier fällt die Entscheidung, welche Athletinnen und Athleten in die heiß begehrten FWT-Finals einziehen. Die Plätze sind rar: Nur die besten vier Snowboarderinnen, sechs Snowboarder, sechs Skifahrerinnen und 12 Skifahrer rücken nach dem Showdown am Wildseeloder in die FWT-Finals auf.

Warten auf den Competition-Day

Bei der heutigen Pressekonferenz in Innsbruck lässt Joris Vautier, General Manager der Freeride World Tour, wissen: „Diese Freeride World Tour fordert uns organisatorisch enorm. In Georgien als auch in Kühtai vereitelten die Wetter- und Schneebedingungen die Bewerbe. Wir machen alles dazu, was wir können, um sichere und faire Konditionen für das gesamte Teilnehmerfeld zu garantieren.“ Eine klare Antwort, wann die Competition in Fieberbrunn über die Bühne geht, gibt es zurzeit noch nicht, wie Vautier ergänzt: „Im Moment ist es sehr, sehr schwierig zu sagen, wann der Wettkampf stattfinden wird. Aber wir arbeiten auf Hochtouren, bald zu einer Entscheidung zu kommen.“

Fieberbrunn als perfekter Austragungsort

Seit dem Jahr 2011 ist Fieberbrunn eng mit der FWT verknüpft und gilt als herausragender Stopp. Sowohl die erstklassige Infrastruktur als auch die langjährige Erfahrung in der Freeride-Tradition sorgen für ein Wettkampfumfeld, das seines gleichen sucht. Die Freude darüber ist Christof Willms, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Pillerseetal, ins Gesicht geschrieben: „Unsere Routine und Freude über den FWT-Tourstopp dieses Wochenende in Fieberbrunn sind riesengroß. Freeride ist unser Aushängeschild, dafür arbeiten wir intensiv. Der Sport wächst und unsere Bestrebungen, die WM 2028 auszutragen, sind ambitioniert.“

Ebenso sind die Bergwelt und das Panorama in Fieberbrunn einzigartig. Der Wildseeloder, der mit seinen 2.119 Metern die Riderinnen und Rider begrüßt, trägt das seine für einen exzellenten Run bei. Technisch höchst anspruchsvoll, durchschnittlich 48 Grad steil mit 583 Höhenmetern, verlangt er der Freeride-Elite alles ab.

Heute noch am Pressepodium – in Kürze auf dem Siegertreppchen

Lokalmatador ist unbestritten Valle Rainer, einer der zwei Weltmeister, die heute zu Gast in Innsbruck sind. Noch auf Platz 16 im Ranking, steigt der Druck auf den Tiroler, denn selbstverständlich will er in die FWT-Finals. „Natürlich befinde ich mich in einer Druck-Situation. Aber sobald ich im Startgate bin, verspüre ich keinen Stress mehr. Dann geht’s bei mir nur mehr ums Skifahren“, versichert Valle Rainer. Wie alle Riderinnen und Rider hofft Valle, dass die weiteren Stopps stattfinden: „Noch dazu, wo ich mich sehr gut fühle, mit meinem Skifahren höchst zufrieden bin – bis auf die zwei Crashs.“

Ganz im Austausch ist Valle Rainer mit dem zweiten Weltmeister vor Ort, Max Hitzig. Der sympathische Halbösterreicher, der für Deutschland startet, steht im Moment als Dritter bei den Ski Herren am Podest und will auch dort bleiben. „Ich fühle mich extrem wohl, mental sehr gut und habe Freude und Spaß am Skifahren“, so Hitzig. Das sind die idealen Zutaten für einen perfekten Run in Fieberbrunn. Um einen Spitzenplatz bei den Ski Herren wird auch Tiemo Rolshoven mitfahren, momentan Zehnter.

Die Österreicherin Sarah Bacher freut sich als Wienerin auf daheim, wie sie berichtet: „Ich hätte mir bis jetzt viel mehr erwartet. Beim ersten Tourstopp war ich krank am Start, beim zweiten habe ich mich in meiner Linie verfahren. Umso mehr freue ich mich auf einen Run daheim.“

Die Chancen in die Finals (Snowboard Damen) einzuziehen sind bei Sarah noch aufrecht, anders als bei der Wahltirolerin Lena Kohler: „Auch wenn die Finals für mich in unerreichbare Ferne gerückt sind, ich habe nun Run für Run wieder Spaß am Skifahren. Das ist wichtig, denn nur mit Spaß fahre ich gut.“

Next Stepp Olympia?

Soeben sind die Olympischen Winterspiele 2026 zu Ende gegangen, was die Frage aufwirft, ob Freeriden auch eine olympische Disziplin wird. „Noch ist keine Entscheidung gefallen, aber diesen Sommer wird klar sein, ob der Sprung nach Olympia gelingt. Fest steht: Das Interesse am Freeriden ist höher denn je“, verrät Roman Kuss von Ski Austria bei der heutigen Pressekonferenz und fügt hinzu: „Die Sparte Freeriden als Sportart im ÖSV aufzunehmen, steht noch unter genauerer Beobachtung sowie bei anderen nationalen Skiverbänden auch. Vieles ist abhängig von der Entwicklung, ob der Sport olympisch wird oder nicht.“ Dass Freeriden hohes Potential hat, steht außer Frage. Die Zahlen und die Fans sprechen eine deutliche Sprache, berichten die Podiumsgäste unisono: „Freeriden ist populär, hat eine wachsende Fangemeinschaft und ist international.“

Mitfiebern leicht gemacht!

Auch wenn sich der Wildseeloder mit Rinnen und Felsen den Fahrerinnen und Fahrern von seiner rauen Seite zeigt, lässt er das Publikum nah und leicht an sich heran. Die Bergbahnen bringen Fans aus aller Welt direkt ins Zentrum des Geschehens, was unter anderem die besondere Atmosphäre in Fieberbrunn ausmacht. Vom 6. bis 8. März 26 begrüßt das Event Village an der Talstation der Bergbahnen Fieberbrunn seine Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt mit einem spannenden Rahmenprogramm, das mit DJ-Sounds, Skitests, Ausstellerstände sowie Eröffnungs- und Preisverleihungszeremonien auftrumpft. Ganz nach der Devise „Mittendrin statt nur dabei!“ lockt das Contest Village die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Zielraum bei den Wildalmen. Von hier aus lässt sich stimmungsvoll mit DJ, Live-Moderation und Kulinarik die Daumen drücken. Es besteht auch die Möglichkeit, ab der Bergstation Lärchenfilzkogel im freien Skiraum (Das Befahren und Begehen erfolgt auf eigene Gefahr!) das Geschehen zu verfolgen.

Das gesamte Rahmenprogramm unter: https://www.fwt-fieberbrunn.com/#programm

Selbstverständlich wird der Fieberbrunn Pro auch live auf www.freerideworldtour.com/live übertragen.

Die Hardfacts im Überblick:
– Der Tourstopp in Fieberbrunn ist der letzte Contest vor dem Cut.
– Wetterfenster vom 5. bis 10. März 2026
– Fieberbrunn ist mit seinem lebendigen Event Village und dem legendären Freeridegelände einer der herausragenden Austragungsorte der FWT.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert