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Kappl bleibt Bühne der Stars von morgen: YETI FIS Freeride Junioren-Weltmeisterschaften bis 2032 verlängert

Neuer Fünfjahresvertrag sichert internationale Nachwuchsmeisterschaften im Paznaun. Kappl bleibt Hotspot für die nächste Generation des Freeridens. Auch künftig ist die Region Schauplatz eines der wichtigsten Nachwuchs-Events im internationalen Freeride-Sport.

Am Wochenende wurde im Rahmen des Stopps der Freeride World Tour in Fieberbrunn ein neuer Vertrag zur Ausrichtung der YETI FIS Freeride Junioren-Weltmeisterschaften unterzeichnet. Freeride World Tour Gründer und CEO Nicolas Hale-WoodsMartin Ladner (Bergbahnen Kappl) und Thomas Köhle (Tourismusverband Paznaun–Ischgl) verlängerten die Veranstaltung um weitere fünf Jahre bis 2032. Damit unterstreicht die Region ihr langfristiges Engagement für die Förderung junger Freeride-Talente.

Internationale Bühne für die Freeride-Stars von morgen

Die Freeride Junior World Championships zählen zu den wichtigsten Nachwuchsveranstaltungen im internationalen Freeride-Kalender. Seit 2012 treffen sich hier jährlich die besten jungen Freerider der Welt – ausschließlich auf Einladung. 2022 übernahm die Internationale Ski- und Snowboard-Föderation (FIS) die Freeride World Tour und integrierte den Wettbewerb stärker in die internationale Wintersportstruktur.

Der Wettkampf richtet sich an Athletinnen und Athleten zwischen 14 und 18 Jahren. Bei der Austragung 2026 in Kappl stellten Juniorathleten aus 13 Nationen ihr Können unter Beweis. In den Kategorien Ski Frauen, Ski Männer, Snowboard Frauen und Snowboard Männer wurden vier neue FIS Freeride Juniorenweltmeister gekrönt.

Langfristige Partnerschaft für den Freeride-Nachwuchs

Mit der Verlängerung der Partnerschaft bis 2032 bleibt Kappl eine zentrale Station für die Nachwuchsförderung im internationalen Freeride-Sport. Die Veranstaltung verbindet sportliche Höchstleistungen mit touristischer Strahlkraft und bringt jedes Jahr Athleten, Medien und Fans aus zahlreichen Ländern ins Paznaun.

Stimmen zur Vertragsverlängerung

Thomas Köhle, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun–Ischgl, hebt hervor: „Mit der Unterzeichnung des Fünfjahresvertrags bis 2032 setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft des Freeridens im Paznaun. Die YETI FIS Freeride Junior World Championships 2026 in Kappl haben erneut eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der nächsten Generation dieses Sports steckt. Zahlreiche Athleten aus fünf Kontinenten haben hier ihr Können unter Beweis gestellt und damit die internationale Strahlkraft dieser Disziplin eindrucksvoll verdeutlicht. Für uns als Tourismusverband Paznaun–Ischgl ist es eine große Freude und Verantwortung zugleich, diese Entwicklung aktiv weiter zu begleiten. Freeriden ist längst ein prägender Bestandteil der alpinen Wintersportkultur und steht für Abenteuer, Naturerlebnis und sportliche Innovation. Mit der langfristigen Partnerschaft schaffen wir Planungssicherheit und können Kappl sowie die gesamte Region weiterhin als Bühne für junge Talente aus aller Welt positionieren. Solche Veranstaltungen sind nicht nur sportlich bedeutend, sondern auch touristisch relevant: Sie stärken die internationale Wahrnehmung des Paznauns als moderne Wintersportdestination und zeigen zugleich, wie eng Spitzensport, Nachwuchsförderung und nachhaltiger Tourismus miteinander verbunden sein können. Wir freuen uns daher sehr, die Entwicklung des Freeridens in den kommenden Jahren gemeinsam mit unseren Partnern weiter voranzutreiben.“

Markus Kogler („Mr. Freeride“), staatlich geprüfter Ski- und Bergführer und höchster Sicherheitsverantwortlicher bei Freeride-Events in Österreich, fasst zusammen: „Kappl/Kapplaska hat seit 2017 immer abgeliefert. Die spezielle Topografie des Skigebiets macht es möglich, Faces in allen Expositionen zu finden – perfekte Voraussetzungen für anspruchsvolle und sportlich faire Wettkämpfe. Für die Rider bedeutet das abwechslungsreiche Lines, technisches Gelände und echtes Freeride-Terrain auf höchstem Niveau. Mit der Quellspitze steht zudem einer der bekanntesten Freeride Berge Europas zur Verfügung. Für mich persönlich ist Kappl über die Jahre zu einem ganz besonderen Ort geworden – ein Platz, an dem Freeride-Spirit, Professionalität und Leidenschaft für diesen Sport perfekt zusammenkommen“. 

Martin Ladner, Prokurist der Bergbahnen Kappl, erklärt: „Die Freeride Junior World Championships haben sich für die Bergbahnen Kappl von Beginn an als großer Erfolg erwiesen. Durch die Veranstaltung konnten wir Freerider aus der ganzen Welt als neue und sehr begeisterte Besuchergruppe für Kappl gewinnen. Viele Athletinnen und Athleten kommen inzwischen regelmäßig zurück – ein nachhaltiger Effekt, von dem wir jedes Jahr profitieren.

Mit der Quellspitze und dem Alblittkopf verfügen wir über zwei Berge, die über den gesamten Winter hinweg nahezu perfekte Faces für Freerider bieten. Besonders der Alblittkopf ermöglicht außergewöhnlich lange und abwechslungsreiche Abfahrten mit zahlreichen Linienoptionen und markanten Cliffs. Diese Kombination macht Kappl für Freeride-Bewerbe besonders attraktiv und verleiht dem Gebiet einen besonderen Stellenwert in der internationalen Freeride-Szene.“

Skigebiet Kappl – kompakt, vielseitig und ein Geheimtipp für Freerider

Das Skigebiet Kappl im Paznauntal gilt als Geheimtipp für Freeride-Fans. Sieben Kilometer markierte Freeriderouten bieten abwechslungsreiche Geländeabfahrten im gesicherten Skiraum. Die nicht präparierten Hänge starten teilweise direkt an der Bergstation und ermöglichen es, nach frischem Schneefall schnell die ersten Spuren im Pulverschnee zu ziehen.

Darüber hinaus bietet das Skigebiet auf 42 Pistenkilometern ideale Bedingungen für Anfänger, Familien und sportliche Skifahrer. Rund zehn Kilometer blaue Pisten eignen sich für Einsteiger, 20 Kilometer rote Pisten sorgen für abwechslungsreiche Abfahrten, ergänzt durch fünf Kilometer schwarze Pisten für anspruchsvolle Fahrer. Mit zehn Liftanlagen – darunter eine Gondelbahn, drei Sessellifte, zwei Schlepplifte und weitere Aufstiegshilfen – verbindet Kappl kompakte Übersichtlichkeit mit sportlicher Vielfalt und hat sich in den vergangenen Jahren auch zu einem Treffpunkt für junge Freeride-Talente entwickelt.

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