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Sportlicher Teamgeist als Gewinner beim Arlberger Wadlbeisser

Starke Frauen und Teilnehmende aus 14 Nationen am Start der dritten Auflage

Das Finish im Ortszentrum zu erreichen, war das erklärte Ziel der über 300 Athletinnen und Athleten, Hobbysportlerinnen und Hobbysportlern. Zugegeben: In den Kategorien Singlewertung und Team war – neben Ausdauer und Geschick – die Zeit letztlich ausschlaggebend für einen wohl verdienten Podestplatz. Anders bei der Just for Fun Wertung: Ohne Zeitnehmung kämpften sich mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden großteils kostümiert und mit maximalem Spaßfaktor über die originellen Hindernisse.

Es herrschten perfekte Bedingungen in St. Anton am Arlberg: Vom Start bis zum Ziel strahlten die Teilnehmenden bei optimalen Temperaturen um die 18° bis 20° C mit der Sonne um die Wette. Die Organisation des sehr fordernden und zugleich unterhaltsamen Hindernisrennens ließ keine Wünsche offen. Zwei Strecken (12,5 km und 7 km), über 300 Teilnehmende aus 14 Nationen, ein hoher Frauenanteil sowie ein begeistertes Publikum waren auch dieses Jahr die Zutaten für den erfolgreichen Arlberger Wadlbeisser in St. Anton am Arlberg. Der bewährte Parcours führte über viele Höhenmeter durch Schlamm und über handgefertigte Hindernisse ins Ziel.

Überglücklich auf dem Podium

Innerhalb zwei Minuten liegen die Podestplätze bei den Damen, die 12,5 Kilometer absolvierten, beieinander. Auf der Langstrecke nicht zu stoppen waren Kerstin Greif aus Deutschland, die sich den ersten Platz sicherte, knapp vor ihrer Vereinskollegin Andrea Kastner. Die Österreicherin Marlene Aschenbrenner lief nur 15 Sekunden später über die Ziellinie und konnte sich über Platz drei freuen.

Florian Holzinger holt das Triple

Zum dritten Mal in Folge holte sich Florian Holzinger aus Deutschland den Sieg bei den Herren auf der Langdistanz. Die 12,5 Kilometer absolvierte er in einer Stunde, fünf Minuten und 19 Sekunden und landete dabei wieder auf Platz eins. Dicht gefolgt von seinem Landsmann Bert Franek, der mit einer Zeit von 1:06:26,3 als Zweiter über die Ziellinie lief. Über Rang drei freute sich Alexander Loof, der damit den deutschen Dreifacherfolg komplett machte. Als schnellster Österreicher jubelte der Voralberger Dieter Bischof, der im Winter auf seinen Skiern den „Weissen Rausch“ für sich entschied, über den vierten Platz.

Auf der Kurzstrecke über 7 km dominierte Österreich: Alle Podestplätze – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren – gingen an österreichische Athletinnen und Athleten.

Teamspirit und Powerfrauen

Von der ersten Stunde an ist die Just for Fun Wertung bei Teilnehmenden und Publikum am beliebtesten. Vor allem Frauen sind in dieser Kategorie stark vertreten – sehr zur Freude von Katharina Laimer, Marketingleiterin des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg: „In der Just for Fun Wertung gingen heuer mehr Frauen als Männer an den Start. Frauenpower pur – das ist natürlich ein besonderer Zeichen für dieses einzigartige Event in St. Anton am Arlberg.“

So gingen „Just for Fun“ mehr als die Hälfte aller Teilnehmenden an den Start und robbten sich gemeinsam durch Schlammbäder, hangelten sich mit Unterstützung des Teams ins Ziel – ganz nach der Devise: Gemeinsam ist auch der Wadlbeisser zu bezwingen! Neben Teamgeist und Kondition zeichneten sich die insgesamt 23 Teams auch durch klingende Namen wie „Flying Dutch (wo)men“ und „Leutkircher Kniebeugenbande“ sowie originelle Kostüme aus. Mit 22 Starterinnen und Startern stellte „Sound of Muskelkater“, die Musikkapelle St. Anton am Arlberg, das größte Team.

Let’s Party!

Das Ortszentrum von St. Anton am Arlberg verwandelte sich nach dem letzten Zieleinlauf in ein großartiges Sportfest. Gebührend gefeiert wurde die dritte Auflage des Arlberger Wadlbeissers und die Freude war Martin Ebster, Direktor des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg, und seinem Team ins Gesicht geschrieben: „Der Arlberger Wadlbeisser ist einzigartig: Er verbindet Sport, Spaß und Teamgeist und spiegelt den sportlich alpinen Charakter der Region perfekt wider. Als international bekannte Sportdestination bietet St. Anton am Arlberg dafür den idealen Rahmen.“ Ausgelassene Stimmung, cooler DJ-Sound und die legendäre Pastaparty ließen sogar die brennendsten Wadl vergessen.

Man darf sich somit auf die vierte Auflage des Arlberger Wadlbeissers 2027 freuen, wenn die Wadl wieder richtig glühen. Infos und Updates auf: www.arlberger-wadlbeisser.at

Ergebnisse 12,5 KM Singlestarter Damen:

  1. Kerstin Greif (GER) – 1:37:05,30
  2. Andrea Kastner (GER) – 1:38:29,25
  3. Marlene Aschenbrenner (AUT) – 1:38:44,70

Ergebnisse 7 KM Singlestarter Damen:

  1. Anna-Maria Mohr (AUT) – 0:43:41,35
  2. Anna-Lena Wachter (AUT) – 0:45:32,95
  3. Vera Gebert (AUT) – 0:47:11,40

Ergebnisse 12,5 KM Singlestarter Herren:

  1. Florian Holzinger (GER) – 1:05:19,90
  2. Bert Franek (GER) – 1:06:26,30
  3. Alexander Loof (GER) – 1:09:51,65

Ergebnisse 7 KM Singlestarter Herren:

  1. Michael Schranz (AUT) – 0:36:55,95
  2. Samuel Brunauer (AUT) – 0:37:40,15
  3. Harald Gunz (AUT) – 0:38:45,90

Weitere Ergebnisse: https://balancer.pentek-timing.at/results.html?pnr=14714

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