Pushing Boundarie
Seon, Schweiz, April 2026 – Was passiert, wenn sich Sport nicht an die Umgebung anpasst – sondern die Umgebung den Sport herausfordert? Gemeinsam mit der Schweizer Bergsportmarke Mammut hat der renommierte Outdoorfotograf Rainer Eder eine visuell kraftvolle Fotoserie umgesetzt, die genau diese Frage beantwortet.
Das Projekt zeigt Spitzensportlerinnen und -sportler in ungewohnten, teils surrealen Settings – fernab der ihnen bekannten klassischen alpinen Kulissen. Orte, die auf den ersten Blick nicht für den Sport gemacht sind, werden zur Bühne für Präzision, Kontrolle und mentale Stärke. Die zentrale Aussage: Leidenschaft und Fokus sind unabhängig vom Umfeld.
Ausgehend von der Idee, wie sich Bergsport in einer sich verändernden Welt neu denken lässt, entwickelte Eder gemeinsam mit der Kreativagentur Perger & Berger eine Serie, die bewusst mit Kontrasten spielt. Die Athletinnen und Athleten werden nicht inszeniert, sondern in Bewegung gezeigt – beim Klettern, Laufen oder Skifahren. Ihre Konzentration bleibt konstant, selbst wenn die Umgebung ungewohnt, fordernd oder widersprüchlich wirkt. Dabei ist die Bildwelt bewusst zugespitzt – als künstlerischer Impuls, der dazu einlädt, über den Wandel unserer Umwelt nachzudenken, ohne den Kern des Sports aus den Augen zu verlieren.
Die Idee hinter „Doing Things Anyway“
Im Zentrum des Projekts steht die Haltung, Herausforderungen nicht auszuweichen, sondern ihnen aktiv zu begegnen. Dafür wurden die Athletinnen und Athleten gezielt mit Szenarien konfrontiert, die ausserhalb ihrer gewohnten Bewegungsräume liegen – und genau darin ihre Stärke zeigen.
- Sybille Blanjean – Die Schweizer Freeriderin setzt aus der Schaufel eines Baggers zum Drop an. Die industrielle Umgebung steht im Kontrast zu ihrer Bewegung – ihr Fokus bleibt derselbe. Kontrolle, Timing und Flow bleiben unverändert, unabhängig vom Terrain.
- Jonas Schild – Ausgerüstet wie beim Eisklettern bewegt sich der Schweizer Alpinist durch massive Stapel aus Altpapier. Was wie ein Bruch mit der Realität wirkt, wird zur logischen Route – präzise, kontrolliert und mit derselben Konsequenz wie in einer alpinen Wand.
- Marie Gamen – Inmitten eines verlassenen Schiffsfriedhofs findet die französische Kletterin ihren Weg nach oben. Instabile Strukturen werden zu Tritten und Griffen – getragen von Erfahrung, Körpergefühl und Vertrauen in die eigene Bewegung.
- Severine Petersen – Ein steiles Förderband ersetzt den alpinen Grat. Die deutsche Trailrunnerin bleibt in ihrem Rhythmus – effizient, gleichmässig, fokussiert. Die Umgebung verändert sich, die Bewegung bleibt.
Die Serie zeigt Athletinnen und Athleten in Momenten, in denen sie das tun, was sie definiert – unabhängig von äusseren Bedingungen. Resilienz wird hier nicht erklärt, sondern sichtbar gemacht.
Bewegtbild: Erweiterung der visuellen Idee
Ergänzt wird die Fotoserie durch Kurzfilme des Filmemachers Nicolas Falquet. Statt klassischem Behind-the-Scenes-Material entwickeln die Filme die Bildidee weiter und schaffen eine eigenständige narrative Ebene.
Sie geben Einblick in die Dynamik der Szenen und machen erlebbar, wie sich die Athletinnen und Athleten in diesen ungewohnten Umgebungen bewegen – mit derselben Konsequenz und Ausdauer, die ihren Sport im Kern ausmacht.
Video: Outdoor Sports in the most Unexpected Environments | Pushing Boundaries
Mitwirkende
- Fotografie: Rainer Eder
- Athletinnen/Athleten: Jonas Schild, Severine Petersen, Sybille Blanjean, Marie Gamen
- Film: Nicolas Falquet
- Kreativkonzept: Perger & Berger
- Projektleitung: Thomas Aich + Stephan Siegrist, Mammut
- Standortpartner: Kibag Kies Neuheim AG, Groupe Barec

