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DIE FREERIDE WORLDFWT-Champions stehen fest

Freeride World Tour mit perfekten SHOWDOWN beim 30. GEBURTSTAG DES YETI XTREME VERBIER

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance ist geschlagen: Historische Ergebnisse mit Siegen von Rookies und perfekten Bedingungen am Bec de Rosses sorgten für eine Abschluss der Extraklasse. Auch die beiden deutschsprachigen Fahrer mischten ganz vorne mit: Tiemo Rolshoven wurde Dritter in Verbier und sensationeller Vierter der Gesamttour. Max Hitzig fuhr im Finale auf Rang fünf und ist somit sechster des Abschlussrankings.

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance 2026 (FWT) hat die Saison mit einem spektakulären Finale am legendären Bec des Rosses beendet, einem der schwierigsten Freeridehänge der Welt. Der steile und technisch anspruchsvolle Berg prägt den Freeridesport seit 1996, als dort der erste Xtreme Verbier abgehalten wurde.

Perfekte Wetterbedingungen und 50 cm Neuschnee sorgten für einen unvergesslichen Showdown. Bei den Snowboardern sicherte sich Victor de Le Rue (FRA) einen historischen fünften FWT-Gesamttitel. Lokalmatador Liam Rivera (SUI) begeisterte das Publikum mit seinem ersten Heimsieg und verdiente sich die höchste Punktzahl, die jemals an einen Snowboarder am Bec vergeben wurde. Bei den Skifahrern belohnte sich Ben Richards (NZL) mit seinem dritten Saisonsieg für einen herausragenden Winter. Lou Barin (FRA) holte bei den Skifahrerinnen den Tagessieg und den FWT-Titel. Auch Snowboarderin Mia Jones (USA) krönte ihre makellose erste FWT-Saison mit dem Sieg in Verbier und dem Sieg auf der Tour.

Mit dieser spektakulären Show am Bec des Rosses bestätigte der YETI Xtreme Verbier einmal mehr seinen Status als ultimativer Freeridecontest. Die Ergebnisse im Detail:

Snowboard Herren: Liam Rivera aus Verbier gewinnt den YETI Xtreme Verbier, Victor de Le Rue holt den historischen fünften Gesamttitel

Bei den Snowboardern war die Spannung vor dem Finale gewaltig. Victor de Le Rue (FRA) wollte Geschichte schreiben, während Liam Rivera (SUI) als Einheimischer endlich erstmals am Bec gewinnen und sich auch den Gesamtsieg auf der Tour schnappen wollte. Das Finale erfüllte alle Erwartungen und beide Fahrer zeigten herausragende Runs. De Le Rue (FRA) sprengt weiter alle Grenzen des Freeridens und ist nun der erste FWT-Teilnehmer überhaupt, der fünfmal den Gesamtsieg holen konnte. Er glänzte mit einem massiven Backflip und einem sauberen Backside 360. Mit 75 Punkten wurde er Zweiter und konnte damit den Titel feiern. Liam Rivera (SUI) bewies, wie gut er als Einheimischer den Bec des Rosses kennt, und entschied sich für eine riskante Linie, die mit einem hohen Air begann. Das Mitglied des Verbier Freeride Teams legte einen perfekten Backflip nach und erhielt 96 Punkte, der höchste Score für einen Snowboarder am Bec aller Zeiten. Mit seinem Sieg begeisterte er das Heimpublikum, musste aber in der Gesamtwertung de Le Rue den Vortritt lassen. Dritter wurde der 20-jährige César Barin (FRA), der damit bestätigte, dass er zu den dominierenden Rookies der Saison zählt. Bei seinem ersten Auftritt am Bec bewies er viel Selbstvertrauen und zeigte einen soliden und abwechslungsreichen Run, der ihm 73,67 Punkte und seinen ersten Podiumsplatz auf der FWT einbrachte.

„Ich verfolge diesen Wettbewerb seit meiner Kindheit, und der Sieg kommt mir wie ein Traum vor. Ich bin so glücklich, dass ich meinen Run so gut absolvieren und vor meiner Familie und dem Schweizer Publikum eine tolle Show abliefern konnte.“

— Liam Rivera, Sieger Snowboard Herren YETI Xtreme Verbier 2026

„Mein fünfter Titel – das ist einfach unglaublich. Das war zu Beginn der Saison mein Ziel gewesen. Der Contest war wahnsinnig hart. Die Schneebedingungen waren fantastisch. Es ist immer beeindruckend, auf dem Bec zu fahren, wegen seiner Steilheit und seiner Geschichte in der FWT, daher bin ich wirklich froh, dass ich meinen Run so gut hinbekommen habe.“

– Victor de Le Rue, Sieger Snowboard Herren FWT 2026

Ski Herren: Ben Richards dominiert die Saison, holt beim YETI Xtreme Verbier den dritten Saisonsieg und sichert sich den Titel als FWT-Champion

Ben Richards (NZL) rundete seine perfekte Saison mit einem dritten FWT-Sieg ab, nachdem er schon in Baqueira Beret und Val Thorens gewonnen hatte. Er lieferte den besten Run des Finaltags und bestätigte mit seinem flüssigen Fahrstil seinen Ruf als einer der technisch saubersten Rider auf der Freeride World Tour. Der Neuseeländer begann mit einem gewaltigen 360 in einer äußerst exponierten Passage, fuhr mit hohem Tempo ab und verband mehrere Elemente geschickt miteinander. 96 Punkte bedeuteten den Sieg beim Xtreme und den Gesamtsieg auf der Tour. Eine perfekte Saison für Richards, der auch schon FIS Freeride-Weltmeister geworden war. Zweiter wurde Toby Rafford (USA), der das erste FWT-Finale in Alaska gewonnen hatte und einen starken, stylishen Run ablieferte. Mit einem 360 und einem technischen Double Cliffdrop sammelte er 94,67 Punkte und beendete die Saison als Gesamtzweiter. Platz drei ging an den 21-jährigen Tiemo Rolshoven (GER), der einen Backflip und einen 360 in exponiertem Gelände stand und ein hohes Cliff sprang. Mit 93 Punkten bewies er, dass er die nächste Generation des Freeridens prägen wird, und sicherte sich Platz vier in der Gesamtwertung.

Der in St. Gallenkirch im Montafon wohnhafte Deutsche Max Hitzig (GER), 2024 FWT-Gesamtsieger, zeigte eine rasante Abfahrt und landete unter anderem einen 360 sowie einen Backflip. 90,33 Punkte bedeuteten Platz fünf am Bec und Platz sechs in der Endabrechnung der Tour.

„Es war schon immer ein Traum von mir, beim Xtreme Verbier anzutreten, aber den Sieg zu erringen, ist einfach unbeschreiblich. Für mich ist der FWT-Titel das Tüpfelchen auf dem i. Es hat mir so viel Energie gegeben, die Jubelrufe der Zuschauer vom Gipfel zu hören – es ist wirklich das beste Event.“

— Ben Richards, Sieger Ski Herren YETI Xtreme Verbier 2026 Ski Men Winner und FWT 2026

Ski Damen: Rookie Lou Barin gewinnt sowohl den YETI Xtreme Verbier als auch den FWT-Titel

Lou Barin (FRA), die ihre erste Saison auf der FWT fährt, gelang in Verbier der endgültige Durchbruch. Sie gewann nicht nur den YETI Xtreme Verbier, sondern damit auch den Gesamttitel auf der Tour. Die frühere Freestylerin beendete die Saison auf bemerkenswerte Art. Bei ihrem ersten Start am Bec wuchs sie an der Herausforderung und stand zunächst einen Double Cliffdrop, bevor sie zwei 360s nachlegte und damit 95 Punkte sammelte. Mit dem Sieg am Bec und in der FWT-Gesamtwertung rundet sie eine überaus gelungene Saison ab. Der zweite Platz ging an Titelverteidigerin Justine Dufour-Lapointe (CAN), die sich vorgenommen hatte, „etwas zu machen, an das ich mich immer erinnern werde“. Ihr gelang ein mutiger und denkwürdiger Run, bei dem sie mit viel Speed und Präzision mehrere Felsen verband und eindrucksvolle Airs zeigte. Nach ihrem letzten Sprung von einem hohen Cliff verlor sie beide Stöcke, erhielt aber dennoch 79,67 Punkte und wurde damit Dritte in der Gesamtwertung. Lokalmatadorin Sybille Blanjean (SUI), die in Alaska gewonnen hatte, wählte eine technisch anspruchsvolle exponierte Linie, die viel Mut erforderte. Sie erhielt 78,97 Punkte und wurde in Verbier Dritte, womit sie sich den zweiten Platz auf der Tour sichern konnte.

„Noch vor drei Jahren hätte ich mir nie zugetraut, den Bec zu fahren. Seit Alaska habe ich so viel Selbstvertrauen gewonnen. Ich kann immer noch nicht ganz fassen, was gerade passiert ist – davon habe ich schon immer geträumt. Ich bin wirklich glücklich, diese Saison mit meinem Bruder verbracht zu haben.“

— Lou Barin, Siegerin Ski Damen YETI Xtreme Verbier 2026 und FWT 2026 Champion

Snowboard Damen: Dritter Saisonsieg für Rookie Mia Jones, die auch FWT-Champion wird

Mia Jones (USA) lieferte beim YETI Xtreme Verbier eine bahnbrechende Performance ab und sicherte sich in ihrer Debütsaison sowohl den Sieg am Bec des Rosses als auch den Titel der Freeride World Tour 2026. Sie ist Teil des ersten Eltern-Kind-Duos, das am Bec des Rosses antrat, und folgte mit ihrem Sieg dem Vorbild ihres Vaters Jeremy Jones, der hier 2004 gewonnen hatte. Jones startete als einzige Snowboarderin aus Starttor drei und wählte eine extrem exponierte und technische Linie. Sie begann mit einem kraftvollen Sprung im oberen Teil und behielt ihre Geschwindigkeit im steilen Gelände bei, wobei sie die Elemente flüssig miteinander verband und komplexe Abschnitte mit höchster Präzision meisterte. Mit 87 Punkten sicherte sie sich sowohl den Sieg in diesem Event als auch den Gesamttitel. In ihrer bemerkenswerten Debütsaison gewann Jones nicht nur den FWT-Titel, sondern schrieb auch Freeride-Geschichte, indem sie gemeinsam mit ihrem Vater an einem der legendärsten Orte dieses Sports ein einzigartiges Vermächtnis hinterließ. Wie Ben Richards räumte sie alle wichtigen Auszeichnungen der Saison ab: Siegerin des YETI Xtreme Verbier, FIS-Freeride-Weltmeisterin und FWT-Gesamtsiegerin 2026. Anna Martinez (FRA) setzte ihre konstante Saison 2026 mit einem weiteren Podiumsplatz fort. Die Fahrerin aus Chamonix brachte ihr typisches Selbstvertrauen nach Verbier und wählte eine direkte und technische Linie auf der rechten Seite des Hangs, einem Bereich, der für seine exponierte Lage und die Dichte an Hindernissen bekannt ist. Sie verband mehrere Sprünge mit kontrollierten Landungen, erhielt 79,67 Punkte und sicherte sich damit den zweiten Platz. Michaela Davis-Meehan (AUS) belegte den dritten Platz und knüpfte damit an ihren zweiten Platz in Verbier im Vorjahr an. Sie bewies einen soliden Freeride-Style, erhielt 78,00 Punkte und komplettierte damit das Podium.

„Ich kann es kaum glauben. Ich war ziemlich nervös, weil ich zum ersten Mal auf dem Bec fuhr, aber bei diesen Bedingungen war der Hang einfach fantastisch. Oben herrschte eine unglaubliche Stimmung, alle haben gejubelt – das war ein unvergesslicher Moment.“

— Mia Jones, Siegerin Snowboard Damen YETI Xtreme Verbier 2026 und FWT 2026

Eine intensive Saison endet mit unvergesslichen FWT-Finals

Mit zwei starken Events zum Auftakt und der Absage von zwei Contests vor dem Cut erwies sich die Saison 2026 sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für die Organisatoren als anspruchsvoll. Die Spannung blieb durchgehend hoch und gipfelte in den Finals, die bei perfekten Schneebedingungen in Alaska und auf dem Bec des Rosses ausgetragen wurden. Verbier bot herausragende Leistungen und unvergessliche Momente: Ben Richards und Mia Jones dominierten ihre jeweiligen Kategorien, Victor de Le Rue holte sich einen historischen fünften FWT-Titel – als Erster in der Geschichte der Tour – und Rookie Lou Barin sicherte sich einen bemerkenswerten Doppelsieg in Verbier und in der Gesamtwertung.

Ein passender Abschluss einer Saison, die von Durchhaltevermögen, Fortschritt und Freeriden auf Weltklasseniveau geprägt war.

Weitere Infos, Replay des YETI Xtreme Verbier und alle Ergebnisse unter www.freerideworldtour.com

Die Hardfacts im Überblick:
Victor de Le Rue (FRA) holt als erster Teilnehmer den fünften FWT-Gesamttitel
Ben Richards (NZL) und Mia Jones (USA) holen den dritten Saisonsieg und den Titel
Historischer Doppelsieg für Lou Barin (FRA)
Liam Rivera (SUI) mit emotionalem erstem Heimsieg in Verbier
Tiemo Rolshoven (GER) Dritter in Verbier und Vierter gesamt
Max Hitzig (GER) Fünfter in Verbier und Sechster des Abschlussrankings

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