Sommerfrische mit Höhenvorteil in St. Anton am Arlberg – Alpine Abkühlung
Unterschiedliche Höhen und somit Temperaturen verleihen St. Anton am Arlberg (1.304 Meter) einen erfrischenden Charakter. Am Berg sinkt die Anzeige auf dem Thermometer pro 100 Meter Höhe durchschnittlich um ein Grad Celsius. Neben den angenehmeren Bedingungen in den Alpen bieten Bergseen, Flüsse und Wasserspielplätze willkommene Abkühlung.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Mehr als 400 Kilometer markierte Wanderwege und 220 Kilometer beschilderte Bike-Strecken stehen Urlaubern rund um St. Anton am Arlberg offen. Bei warmen Temperaturen sind Bergseen wie der Maiensee oder Malfonsee besonders attraktive Ziele. Die kombinierte „E-Bike & Hike“-Tour zum ganzjährig eiskalten Schottensee (38,3 km, 7 Std. 30 Min., 1.270 hm) im Fasultal startet auf dem Rad im Dorfzentrum, verläuft vorbei am smaragdgrünen Verwallsee und der Konstanzerhütte bis zum Bike-Abstellplatz an der Fasul Hütte. Die letzten 1,5 Stunden bis zum Ziel überwinden Bergfreunde zu Fuß über kleine Wasserläufe bis zum hochalpinen See auf 2.527 Metern. Wer lieber im Tal schwimmt, nutzt täglich zwischen 8 und 20 Uhr Innenpool, Außensportbecken, Strömungsbecken sowie den Kinderbereich im modernen Arlberg WellCom.
Die kühle Kraft der Natur
Wo Wasser rauscht, fühlt sich der Bergsommer direkt kühler an. In der Rosannaschlucht (7,3 km, 2 Std., 178 hm) treffen Fels, Wald und der namensgebende Fluss unweit des Dorfzentrums von St. Anton am Arlberg zusammen. Auf der Wanderung durch das Naherholungsgebiet Verwalltal eröffnen gesicherte Steige immer wieder einen genaueren Blick auf den Wildfluss. Die Aussichtsplattform am Stockibach-Wasserfall (3,3 km, ca. 1 Std., 128 hm) bringt Urlauber nah an die Gischt, die für kühlere Luft sorgt. Mehr Ausdauer verlangt die Tour zum Flirscher Mösli (17,3 km, ca. 6 Std., 880 hm), einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet unterhalb des Hohen Rifflers, höchster Gipfel der Verwallgruppe und der Region. Von St. Anton geht es mit dem Bus nach Flirsch, dann auf einem breiten Forstweg zum Flirscher Wasserfall und steil hinauf zum Mösli und seinem schimmernden Teich. Danach steigt der Weg weiter zur Ganatschalm an, wo sich eine Einkehr anbietet. Steile Felswände, rauschendes Wasser und Wasserfälle prägen die Schnanner Klamm oberhalb von Schnann, wo sich der gleichnamige Bach über Jahrtausende tief in den Dolomit am Fuß der Lechtaler Alpen gegraben hat. Das Naturdenkmal und der zugehörige Klettergarten werden gerade an warmen Tagen zum eindrucksvollen Abstecher für alle, die rund um St. Anton am Arlberg Abkühlung suchen.
Frische Perspektiven
Ob eine sportliche Tour zum Aussichtspunkt verkürzen oder gemütlich von Start bis Ziel gondeln: Die Arlberger Bergbahnen erleichtern den Weg in kühlere Hochlagen. Nach einer Fahrt auf den 2.811 Meter hohen Vallugagipfel stehen Urlauber beispielsweise auf der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Die Sicht reicht von den Lechtaler und Allgäuer Alpen über die Verwallgruppe sowie die Ötztaler Alpen bis ins schweizerische Graubünden. Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien und Lichtenstein fügen sich in die Szenerie ein und bilden den sogenannten Fünfländerblick. Mit der Galzigbahn gelangen Familien zur aussichtsreichen Wanderung Mutspuren (2,5 Std., 5 km). Auf der Rundtour tauchen sie in die Geschichte der Region ein und folgen den Fährten der Arlberg-Pioniere. Neben interaktiven Stationen wartet auf rund 2.100 Metern ein Wasserspielplatz. Die Bergbahnen sind bis 4. Oktober 2026 in Betrieb.
Über St. Anton am Arlberg. Mit 85 Bergbahnen und Skiliften, mehr als 300 Kilometer markierten Abfahrten und 200 Kilometer Varianten im freien Gelände zählt St. Anton am Arlberg in Tirol zu den renommiertesten Wintersportorten weltweit. Im Sommer beeindruckt die österreichische Urlaubsregion auf 165 Quadratkilometern Gesamtfläche mit Bergaktivitäten und sportlichen sowie kulturellen Events vor spektakulärer Alpenkulisse. Genussurlauber schätzen den kulinarischen Bogen von vielfach prämierter Hauben- und Sterneküche bis zur urigen Hütteneinkehr im traditionsbewussten Tiroler Bergdorf, das 2023 von der Welttourismusorganisation UN Tourism den Titel „Best Tourism Village“ erhielt. Als Heimat des weltweit höchstgelegenen ICE-Bahnhofs unweit des Dorfzentrums genießt St. Anton am Arlberg (1.304 Meter) eine Top-Anbindung ans europäische Schienennetz.





























