Tiroler Zugspitz Arena: Mountainbiken in fünf Akten

Tiroler Zugspitz Arena/Christoph Jorda
Tiroler Zugspitz Arena/Christoph Jorda

Wer aus Norden kommend dem Alpenbogen entgegenfährt, hat sie stets im Blick: die Zugspitze! Deutschlands höchster Berg hat aber zwei Seiten: die sonnenverwöhnte liegt auf Tiroler Gebiet. Zwischen Fernpass und Heiterwanger See lockt die Tiroler Zugspitz Arena Mountainbiker und solche, die es werden wollen. Eines haben alle stets im Blick: die Sonnenseite der Zugspitze.

Prolog: Tiroler Zugspitz Arena – das Bike-Paradies auf der Sonnenseite

Von der gemütlichen Talrunde durchs sonnenverwöhnte Ehrwalder Becken über die E-Bike-Kraxeltour zum kristallklaren Bergsee bis zum rasanten Abfahrtsabenteuer mit Liftunterstützung: Mountainbiker können sich in der Tiroler Zugspitz Arena aus mehr als 100 Strecken und Singletrails die perfekte raussuchen. Ob Einsteiger oder Profi, Genussbiker oder Racer, Aufsteiger oder Abfahrer – die Aktivregion auf der Tiroler Seite von Deutschlands höchstem Berg bietet paradiesische Möglichkeiten auf allen Levels. Wer will, leiht sich in den Talorten ein E-Mountainbike aus oder nutzt auf seiner Runde die Bergbahnen. Denn fast alle Seilbahnen transportieren Bikes im Sommer gratis. Mit dem interaktiven Routenplaner auf der Homepage filtert man die perfekte Tour schnell nach Länge, Höhenmetern oder Dauer und lädt die GPS-Daten der Strecke einfach aufs Handy. Und einheimische Bikeguides bieten Fahrtechniktraining an. 

Erster Akt: meisterlich üben in „Skill Area“ und „Pumptrack“ in Lermoos 

Beim Mountainbiken gilt: Der Klügere tastet sich langsam ran! Bremsen, schalten, pedalieren und das Gleichgewicht halten – gar nicht so einfach! Umso cleverer, dass man in der Tiroler Zugspitz Arena, genauer: in der „Skill Area“ direkt an der Talstation der Grubigsteinbahn in Lermoos, spielerisch, sicher und spaßorientiert seine Fahrtechnik verbessern kann. Aber nicht nur absolute Mountainbike-Einsteiger, sondern auch Fortgeschrittene und sogar Profis können hier an ihrer Technik feilen. Auf verschiedenen kurzen Übungstrails erfährt man nämlich im wahrsten Wortsinn, was die Schwierigkeitsstufen „S0“ bis „S3“ bedeuten. Wer Ausdauer, Rhythmus und Bikehandling verbessern will, muss unbedingt dem Pumptrack im Lusspark, ebenfalls in Lermoos, einen Besuch abstatten. Auf der Wellenbahn kann man Runden drehen, ohne auch nur einmal in die Pedale zu treten – mit rhythmischem Pumpen durch die Hügel – und viel Training. Aber wie immer: Übung macht den Meister!

Zweiter Akt: auf aussichtsreichen Breitwegen zum versteckten Seebensee

Auf deutscher Seite der Zugspitze gilt der Eibsee als vielleicht schönster Bergsee Bayerns. Aber die Tiroler auf der sonnigen Südseite der Zugspitze brauchen sich mit ihrem Seebensee nicht vor den Nachbarn zu verstecken. Im Gegenteil. Dieses türkis glitzernde Kleinod von einem Bergsee liegt bestens versteckt in den Mieminger Bergen, genau gegenüber der Zugspitze. Die leichte Tour (18 km/650 Hm/3 h) mit dem Mountainbike – oder noch besser: mit dem E-Mountainbike – hinauf zum Seebensee startet und endet an der Talstation der Ehrwalder Almbahn. Man pedaliert erst auf einer feinen Asphaltpiste hinauf zur Ehrwalder Alm (schöne Einkehr!). Ab hier wird es flacher und man lustradelt auf einer schön breiten Schotterstraße zum See. Runter geht’s auf gleichem Weg und in rauschender Fahrt zurück nach Ehrwald. 

Dritter Akt: Abfahrtsvergnügen auf dem „Barbarasteig“ und am Grubigstein

Schmale „Singletrails“ sind für viele Biker das allerhöchste am Bergradeln! Aber gerade in puncto Abfahren beginnt man besser ganz einfach und steigert mit der Zeit Länge, Anspruch und Schwierigkeit. In der Tiroler Zugspitz Arena findet jeder – vom Einsteiger bis zum Profi seinen Traumtrail. Perfekt für Ein- und Aufsteiger: der leichte „Rauhe-Gasse-Trail“ von der Mittelstation der Marienbergbahn hinab zur Talstation. Eine Nummer schwieriger ist dann schon der „Barbaratrail“. Der erste Abschnitt des Barbaratrails beginnt technisch anspruchsvoll, wird aber schon bald superflüssig zu fahren. Der Trail endet bei der Mittelstation der Bergbahnen. Hier steigt man dann in den Rauhe-Gasse-Trail ein. Wer nun so richtig Lunte gerochen hat, muss nur schnell die Talseite wechseln und die „Grubigsteintrails“ in Lermoos probieren! Achtung: Diese Enduro- und Allmountain-strecken haben es ganz schön in sich – aber auch absolutes Suchtpotenzial. 

Vierter Akt: der „Blindseetrail“, das Trail-Highlight der Region

Wer sich von Skill Area und Pumptrack an der Grubigstein-Talstation über den leichten Seebenseeweg sowie die liftunterstützten Trails in Biberwier und Lermoos zum Abfahrts-Freak gemausert hat, auf den wartet als würdiger Abschluss einer tollen Bikewoche in der Tiroler Zugspitz Arena das Highlight: der „Blindseetrail“. Dieser atemberaubend flowige Singletrail gehört zu den fünf „Great Trails“ in Tirol. Der Weg beginnt am Bergrestaurant Grubigalm, schaukelt sich erst nach Südwesten zur Hangkante – und zieht dann unfassbar aussichtsreich hinunter zum Blindsee. Einem über sieben Kilometer langen Abfahrtsrausch gleich, schneidet der Blindseetrail den exponierten Steilhang, führt an einem spektakulären Wasserfall entlang (Schiebepassage!) und endet nach unzähligen flowigen Kehren direkt am Ufer des Blindsees.

Epilog: Lust auf Biken in der Tiroler Zugspitz Arena bekommen? 

Im nagelneuen Pocketguide werden 20 Touren und zwölf Singletrails beschrieben – und auf einer 1:50.000-Landkarte gezeigt. Gibt’s für 5 Euro in den Büros des Tourismusverbandes in Ehrwald, Biberwier, Lermoos, Berwang, Bichlbach und Heiterwang. Übrigens: Mit der neuen Sommer-Aktiv-Card namens „Z-Ticket“ kann man sich viele tolle Vorteile rund um die Tiroler Zugspitz Arena sichern!

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