Red Bull Rampage feiert 25. Jubiläum am Originalschauplatz
Back to the roots: Zum 25. Jubiläum kehrt Red Bull Rampage im Oktober 2026 an den Ort zurück, an dem die Geschichte des legendären Freeride-Events begann. Die „OG Site“ im Süden Utahs war bereits von 2001 bis 2004 Schauplatz der ersten Rampage-Ausgaben. Nun stellt sich die nächste Generation der weltbesten Freerider erneut dem kompromisslosen Terrain.
Am Donnerstag, 8. Oktober, gehen zunächst die zwölf besten Freeride-Mountainbikerinnen der Welt an den Start. Zwei Tage später, am Samstag, 10. Oktober, folgt der Wettbewerb der 18 besten männlichen Athleten. Beide Felder erwartet dabei dieselbe Landschaft, in der Red Bull Rampage einst seinen Ruf als härtester Big-Mountain-Freeride-Wettbewerb der Welt begründete.
Zurück auf der „OG Site“
Die ursprüngliche Wettbewerbszone im Süden Utahs ist unter Freeride-Fans bis heute als „OG Site“ bekannt. Zwischen 2001 und 2004 wurden hier die ersten vier Ausgaben von Red Bull Rampage ausgetragen. Auf dem kargen, steilen und von natürlichen Felsformationen geprägten Terrain entwickelte sich das Event zu einem Meilenstein für den Big-Mountain-Freeride.
Zum 25. Jubiläum kehrt Rampage nun genau dorthin zurück. Dabei soll die Neuauflage keineswegs eine Kopie der ersten Wettbewerbe werden. Das Gelände mag vertraut wirken – die Möglichkeiten, die sich den heutigen Athleten bieten, sind jedoch völlig andere.
„Die Fans werden das Gelände wiedererkennen, aber sie werden es durch eine völlig andere Perspektive sehen“, sagt die belgische Slopestyle-Legende Thomas Genon. „Es wird unglaublich sein, die Chance zu haben, auf dem Gelände anzutreten, auf dem Freeride begonnen hat.“
Mehr Höhe, mehr Gelände, neue Lines
Die Wettbewerbszone umfasst insgesamt rund 364.000 Quadratmeter – eine Fläche von etwa 51 Standard-Fußballfeldern. Für die Ausgabe 2026 wartet das Gelände zudem mit einem neuen Rekord auf: Mit einem vertikalen Höhenunterschied von 206 Metern soll die größte Fallhöhe in der Geschichte von Red Bull Rampage zur Verfügung stehen.
Auch am Start selbst verändert sich einiges. Das neue Startgate wird rund ein Drittel höher liegen als die Startpunkte, die bei den ersten Rampage-Ausgaben zwischen 2001 und 2004 genutzt wurden.
Für die Fahrer bedeutet die Rückkehr damit vor allem eines: bekanntes Terrain mit völlig neuen Möglichkeiten. Statt die historischen Lines einfach wieder aufzunehmen, dürfte es darum gehen, das Gelände mit den technischen Möglichkeiten und dem Fahrstil der heutigen Freeride-Generation neu zu interpretieren.
Ein Ort mit Geschichte
Dass die Wahl zum 25. Jubiläum auf die ursprüngliche Site fällt, ist kein Zufall. Hier wurde die Geschichte von Red Bull Rampage maßgeblich geschrieben. Wade Simmons aus Kanada gewann die erste Ausgabe im Jahr 2001 mit 78,4 Punkten und sicherte sich damit den ersten Sieg in der Geschichte des Events.
Auch für Cam Zink hat der Schauplatz eine besondere Bedeutung. Der US-Amerikaner feierte hier 2003 sein Rampage-Debüt. Im weiteren Verlauf seiner Karriere konnte er den Wettbewerb zweimal für sich entscheiden.
Seit der Premiere im Jahr 2001 hat sich Red Bull Rampage stark verändert. Insgesamt wurden bislang 19 Ausgaben ausgetragen, bei denen 11 verschiedene Fahrer den Sieg holten. Generation für Generation wurden neue Lines, Tricks und spektakuläre Moves in die Geschichte des Events geschrieben.
Zum 25. Jubiläum schließt sich nun der Kreis: Red Bull Rampage kehrt an den Ort zurück, an dem alles begann – und gibt einer neuen Generation von Freeridern die Chance, dort ihr eigenes Kapitel zu schreiben.
Red Bull Rampage 2026:
Frauen: Donnerstag, 8. Oktober 2026
Männer: Samstag, 10. Oktober 2026
Live: Red Bull TV und Red Bull Bike YouTube
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