Vorjahressieger Dieter Bischof gewinnt Weissen Rausch
FINISHER STRAHLTEN IN ST. ANTON AM ARLBERG MIT DER SONNE UM DIE WETTE
555 Teilnehmer:innen begeisterten mit ihrem Mut und sportlichen Höchstleistungen das zahlreich erschienene Publikum beim diesjährigen „Weissen Rausch“. Das große Saisonfinale in St. Anton am Arlberg am 18. April 2026 machte seinem Namen als Sportfest alle Ehre. Mit den üblichen harten Bedingungen kam schließlich der Vorarlberger Vorjahressieger Dieter Bischof am besten zurecht – gefolgt vom Tiroler Dominik Schranz und Clemens Schenk aus Deutschland. Bei den Damen freute sich die Deutsche Petra Zeller vor der Österreicherin Regina Wintersteller und vor Elisa Wiedeck über den Sieg. Auf der verkürzten Originalstrecke jubelten Xaver Holzinger und Annika Windmüller (beide aus Deutschland) über die ersten Plätze beim „Weissen Rausch Mini“.
Der Winter sagt in St. Anton am Arlberg „Adieu!“ und der Startschuss zum legendären Skirennen „Der Weisse Rausch“ fällt. Zum 27. Mal stürzten sich Wagemutige auf Skiern, Telemarkern, Kurzskiern und Snowboards vom berühmten Vallugagrat in die Tiefe. Ganz zur Freude der Zuschauer:innen, die das spektakuläre Rennen dank Liveübertragung auf großen Leinwänden im Zielbereich mitverfolgen konnten. „Der Weisse Rausch zeigt eindrucksvoll, dass der Skirennsport bis zum Ende der Saison eine begeisterte, internationale Wintersport-Community anzieht“, ist Tourismusdirektor Martin Ebster überwältigt.
Massenstart auf der klassischen Rennstrecke
Dieses Jahr war wieder ein Massenstart vom Vallugagrat möglich, ganz zur Freude des OK-Chefs und Erfinders des Rennens, Peter Mall: „Als ich 1998 die Idee zu diesem Rennen hatte, hätte ich mir nicht erträumt, dass dieses Rennen nach 27 Auflagen noch immer an Kraft dazugewinnt.“ Knallhart ist wohl der treffendste Ausdruck für den „Weissen Rausch“: Unpräparierte – von der Sonne aufgeweichte – Pisten voller Buckeln, der Schmerzensberg als 150 m langer, sehr steiler Zwischenanstieg und meterhohe Schneehaufen knapp vor dem Ziel galt es zu überwinden. Nichts für schwache Nerven! Die Anspannung war bereits lange vor dem Start spürbar: Schon zwei Stunden zuvor sicherten sich die ersten Teilnehmer:innen ihre Plätze direkt an der Kante des Vallugagrats. Aufregung und Nervosität lagen in der Luft. Auch ein Starter, der bereits zum zwölften Mal teilnimmt, zeigte sich beeindruckt: „Beim Weissen Rausch stehen ehemalige Weltcupgewinner und Amateure Seite an Seite am Start. Dieses Gefühl ist einmalig.“
Weisser Rausch Ski Herren: Dieter Bischof siegt zum vierten Mal
Von Beginn an kristallisierten sich die Top-Anwärter heraus. Der Tiroler Dominik Schranz und der Vorarlberger Dieter Bischof konnten es spannender nicht machen. Nach einigen Überholmanövern und packendem Schlagabtausch entschied sich das Rennen erst auf der gefürchteten und heute extrem schwierigen Kandahar. Bischof setzte sich mit seiner cleveren Linienwahl ab und konnte auch über die Schneehügel kurz vor dem Ziel nicht mehr eingeholt werden. Somit jubelte Dieter Bischof über seinen vierten Sieg, sein Freund Dominik Schranz freute sich – wie im Vorjahr – über Platz zwei des fairen Battles. Auf Rang drei landete Clemens Schenk aus Deutschland.
Weisser Rausch Ski Damen: Petra Zeller gewinnt erneut
Petra Zeller aus Deutschland konnte auch dieses Jahr das Rennen für sich entscheiden. Spannend blieb es lange, denn die Österreicherin Nadine Thaler war ihr dicht auf den Fersen. Durch einen Sturz konnte sie aber ihr Ergebnis nicht ins Ziel bringen. Die Vorjahressiegern Petra Zeller gewinnt den Weissen Rausch vor der Salzburgerin Regina Wintersteller. Den dritten Platz belegte die deutsche Läuferin Elisa Wiedeck.
Die Zukunft des Mythos: Der Weisse Rausch Mini
Eine rege Teilnahme konnte dieses Jahr wieder der „Weisse Rausch Mini“ verzeichnen. 69 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren glänzten mit sportlichen Höchstleistungen auf der verkürzten Originalstrecke. Das Training mit Papa Florian Holzinger, seines Zeichens Seriensieger des „Weissen Rauschs“, hat sich ausgezahlt: Auch dieses Jahr holte Sohn Xaver Holzinger aus Deutschland souverän den Sieg, bei den Mädels durfte sich die Deutsche Annika Windmüller über Platz eins freuen.
Ergebnis „Die Weissen Rennen“
Doppelten Einsatz zeigten insgesamt 56 Sportbegeisterte mit ihrer Teilnahme an den „Weissen Rennen“. Dafür musste nicht nur der „Weisse Rausch“ in St. Anton am Arlberg, sondern auch das Gegenstück, der „Weiße Ring“ in Lech/Zürs, absolviert werden. Über den Gesamtsieg der prestigeträchtigen „Weissen Rennen“ darf sich bei den Herren Dieter Bischof und bei den Damen Alime Lindorfer dieses Jahr freuen.
Unzählige Fans fieberten live mit
Ob vor Ort in St. Anton am Arlberg oder via Livestream online dabei – die beiden Moderatoren Martin Ebster und Martin Böckle sorgten bei Freunden und Fans für Stimmung pur. „Es war ein Saisonfinale wie aus dem Bilderbuch“, schwärmen sie unisono. Bekannte Gesichter wie der Olympiasieger in der nordischen Kombination Christoph Bieler, Seriensieger Paul Schwarzacher, zweifache Junioren-Freeride-Weltmeisterin Jana Häusl sowie der St. Antoner Weltcupläufer Christian Borgnaes und der Skibergsteiger Silvano Wolf aus Pettneu mischten sich auch dieses Jahr wieder unter die Gäste.
Alle Ergebnisse finden Sie auf der Website www.der-weisse-rausch.at
Nach dem Rennen ist vor den Sommerevents
Noch werden die Finisher des „Weissen Rauchs“ aus aller Welt von Fans, Gästen und Freunden ordentlich gefeiert, aber die Sportregion St. Anton am Arlberg blickt bereits Richtung Sommer: Mit dem Montafon Arlberg Marathon, dem ARLBERG Giro, dem Arlberger Wadlbeisser und dem Yoga Festival warten sportliche und kultige Events wie das Filmfest St. Anton und das Line-Dance-Festival auf viele Teilnehmer:innen und Fans.
Facts:
- Zum 27. Mal fand das Kultrennen „Weisser Rausch“ am 18. April 2026 in St. Anton am Arlberg statt.
- 555 Wagemutige begeisterten das zahlreiche Publikum.
- Dieter Bischof siegte bei den Herren vor Dominik Schranz
- Petra Zeller siegte bei den Damen vor Regina Wintersteller
- Weisser Rausch Mini: Xaver Holzinger und Annika Windmüller auf Rang eins
- Weisse Rennen: Dieter Bischof und Alime Lindorfer


